BMW
- Werner Sperber - Redakteur

BMW: Nur ein Grund zählt

Die Fachleute von Euro am Sonntag schreiben: Die Bayerische Motoren Werke AG steckt in einem Wachstumsloch. Daimler wächst aufgrund der neuen Modelle vor allem auch in der Volksrepublik China. BMW dagegen verlor im ersten Quartal in China an Schwung und wurde sogar von Daimler bezüglich des weltweiten Absatzes sogenannter Premium-Fahrzeuge vom Spitzenplatz verdrängt. Die 7er-Reihe von BMW verkauft sich schlechter als die S-Klasse von Mercedes und auch die Elektro-Mobile lassen sich nur mäßig absetzen. Erst im nächsten Jahr kommt ein neues Modell der Mittelklasse-Reihe der 5er auf den Markt und erst im Jahr 2018 neue 3er. Erst dann dürften sich die Produktivitäts-Verbesserungen auszahlen. Die Frontantriebs-Plattform für die 1er- und 2er-Reihe spart Experten zufolge viel Geld. Später soll eine Heckantriebs-Plattform für bessere operative Margen sorgen. Da das jedoch noch dauern wird, fehlen dem Kurs der Stammaktie derzeit die Impulse. Einzig die Dividendenrendite von 4,4 Prozent ist ein Grund die mit einem KGV von 8 für dieses Jahr bewertete Stammaktie zu halten. Das Kursziel beträgt 90 Euro und der Stop-Loss sollte bei 65 Euro gesetzt werden.

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