BMW
- Maximilian Völkl

BMW, Daimler und VW schwächer, aber…

Die deutschen Autoaktien zählen am Dienstag zu den schwächeren Werten im DAX. Schuld daran ist der starke Absatzrückgang in Europa. Die Analysten sehen die Zahlen nicht so dramatisch. Wie geht es weiter bei den Autobauern?

Die Europakrise am Automarkt geht weiter. Am Dienstag belasten schwache Absatzzahlen in der EU die Aktien der deutschen Autohersteller. BMW, Daimler und Volkswagen sind auf der Verliererseite. Börsenorakel Hans Bernecker beziffert die Zahlen als schlechtesten Wert seit Mai 1993. Der Experte sieht in den kommenden Wochen einen ernsthaften Test der Stärke der deutschen Marken.

Analysten unbeeindruckt

Im Gegensatz zu Bernecker zeigen sich die Analysten der LBBW und von Equinet unbeeindruckt von den schwachen EU-Zahlen. Tim Schuldt von Equinet hatte sogar noch schlechtere Zahlen erwartet. Laut Schuldt ist es zwar zu früh, um von einer Erholung zu sprechen, aber die Ergebnisse in Teilmärkten Europas würden Anlass für leichten Optimismus geben. Auch Analyst Frank Biller von der LBBW sieht die Zahlen nicht so dramatisch, da diese bereits seit längerem am Markt bekannt und eingepreist gewesen seien.

Gute Aktien

DER AKTIONÄR teilt die positive Einschätzung der Analysten. Die deutschen Autobauer BMW, Daimler und Volkswagen sind nach wie vor gut aufgestellt und weiterhin interessante Investments. Vor allem BMW ist extrem innovativ und hat sehr starke Margen. Doch auch Daimler und VW bleiben weiterhin ein klarer Kauf.

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