BMW
- Florian Westermann - Redakteur

BMW, Daimler und VW: "In Europa sitzen wir in der Hölle"

Die Aktien von BMW, Daimler und VW laufen und laufen und laufen. Dabei befindet sich der europäische Pkw-Markt in einer tiefen Krise. "In Europa sitzen wir in der Hölle", so der Autoexperte Dr. Ferdinand Dudenhöffer. Was bedeutet das für die deutschen Autobauer? Das sollten Anleger jetzt wissen!

Die Aktien von BMW, Daimler und Volkswagen haben zuletzt mit deutlichen Gewinnen auf sich aufmerksam gemacht. Dabei befindet sich der europäische Automobilmarkt in einer tiefen Krise.

"Der Markt ist am Brennen"

"Europa ist das Schlimmste, was man sich vorstellen kann. In Europa sitzen wir in der Hölle, der Markt ist geradezu am Brennen. 3,5 Millionen Autokäufe fehlen gegenüber dem Normalzustand. Für die Autobauer, die ausschließlich in Europa tätig sind, ist das ein enormes Problem", sagte Autoexperte Dr. Ferdinand Dudenhöffer im Gespräch mit dem AKTIONÄR.

Das Problem betrifft aber insbesondere Hersteller wie Renault, Peugeot oder Fiat, die in den südeuropäischen Ländern stark vertreten sind. "Die größten Gewinner nach der Krise sind die deutschen Autobauer. Man muss davon ausgehen, dass die Franzosen und die Italiener sehr stark gehandicapt werden. Die Autobauer in diesen Ländern machen riesige Verluste. Von daher wird Volkswagen weiter durchmarschieren und nach der Krise auf einen Marktanteil von 40 Prozent zusteuern", sagte Dudenhöffer.

Großes Auto-Spezial

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Werner Sperber | 0 Kommentare

BMW: Dynamischer als jede andere DAX-Autoaktie

Die Fachleute der Actien-Börse Daily schreiben: „BMW liefert heute den ersten Beleg. Die Münchener kamen über alle Motorkrisen der letzten Monate glänzend hinweg. Es ist und bleibt die dynamischste Autoaktie im DAX.“ Allerdings sind die Kursschwankungen unvermeidlich. mehr
| Jochen Kauper | 0 Kommentare

BMW: Zahlen unter den Erwartungen- Aktie kaufen?

Schwächere Verkäufe im wichtigen US-Markt haben beim Autobauer BMW das Geschäft gebremst. Der Umsatz im ersten Quartal schrumpfte leicht um 0,3 Prozent auf 20,85 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) ging im Jahresvergleich um 2,5 … mehr