Royal Dutch Shell
- Werner Sperber - Redakteur

Shell: Ab dem nächsten Jahr geht es aufwärts

Die Fachleute von Euro am Sonntag verweisen auf den durchschnittlichen Ölpreis von 54 Dollar für ein Fass mit 159 Litern im ersten Quartal des vergangenen Jahres. Im ersten Quartal dieses Jahres kostet das barrel nur mehr 34 Dollar. Royal Dutch Shell verdiente deswegen im Auftaktquartal 2016 nur mehr 1,6 Milliarden Dollar, also 58 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Analysten schätzen, der britisch-niederländische Konzern werde deswegen im Gesamtjahr bereinigt deutlich weniger verdienen als 2015. Vorstandsvorsitzender Ben van Beurden kündigte bereits an 7.500 Stellen zu streichen. Nun möchte er im Zug der Übernahme der BG Group weitere 2.800 Arbeitsplätze einsparen und die Investitionen im Gesamtjahr von 33 auf 30 Milliarden Dollar senken. Die Analysten schätzen, im nächsten Jahr werden sich die Geschäfte von Royal Dutch Shell deutlich beleben. Der Aktienkurs hat einen Boden gefunden und steigt wieder. Die Bewertung mit einem KGV von 16 für dieses Jahr und einem KBV von 1,0 ist attraktiv. Dazu kommt die Dividendenrendite von 7,5 Prozent. Entsprechend sollten Anleger die Aktie mit einem Kursziel von 26 Euro und einer Absicherung bei 18,25 Euro kaufen.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Shell, Gazprom und BP: Naht jetzt die Wende?

Über mehrere Wochen hinweg ging es mit dem Ölpreis stetig bergab. Nachdem Brent-Öl Anfang Oktober noch knapp 87 Dollar pro Barrel kostete, waren es zuletzt sogar weniger als 70 Dollar. Nun will die OPEC offenbar reagieren, was Energieriesen wie BP, Gazprom oder Shell natürlich voll in die Karten … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Shell-Rivale Total: Das war stark!

Das kann sich durchaus sehen lassen: Der französische Öl- und Gasproduzent Total hat im dritten Quartal mehr verdient als Analysten erwartet hatten. Dank deutlich höherer Ölpreise, aber auch dank einer gestiegenen Förderung kletterte der Reingewinn um 48 Prozent auf 4,0 Milliarden Euro. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Royal Dutch Shell und BP: Es geht los …

Die Konsolidierung bei den Ölpreisen sowie den Aktien von Energieriesen wie BP oder Royal Dutch Shell dauert vorerst noch an. Der Startschuss für eine Rallye steht hier noch aus. Womöglich sorgen die demnächst anstehenden Quartalszahlen wieder für etwas Schwung. Bewegung gab es bei beiden Firmen … mehr