Epigenomics
- Michel Doepke - Redakteur

Blutbad bei Epigenomics: Horror-Nachricht aus den USA

Nächster Nackenschlag für Epigenomics: Der Darmkrebsvorsorge-Test Epi proColon wird nicht in die aktualisierten Richtlinien zur Darmkrebsvorsorge der American Cancer Society (ACS) aufgenommen. Die Aktie geht in die Knie und rutscht auf ein neues 52-Wochen-Tief ab. Freude hingegen in den USA bei der AKTIONÄR-Alt-Empfehlung Exact Sciences: Die überarbeiteten ACS-Vorgaben spielen dem amerikanischen Konkurrenten in die Karten.

Alarmstufe Rot bei Epigenomics

Die Biotech-Gesellschaft Epigenomics kämpft seit langem für eine stärkere Akzeptanz von Epi proColon. Doch selbst mit der lang ersehnten FDA-Zulassung konnten die Verkäufe in den letzten Quartalen nicht die gewünschte Dynamik entwickeln.Der Auftrag für das U.S. Department of Veterans vom März 2017 gleicht einem Tropfen auf den heißen Stein. Die neuen ACS-Richtlinien ohne den Epigenomics-Test bringen das Unternehmen weiter in die Bredouille.

Bei Epigenomics läuft einfach nichts zusammen. Anleger sollten nach dem berechtigten Kursrutsch nicht ins fallende Messer greifen und die Aktie vorerst meiden.

Exact Sciences profitiert

Einer der Gewinner der neuen Richtlinien in den USA ist zweifelsohne Exact Sciences, der AKTIONÄR Hot-Stock aus Ausgabe 41/2017. Denn die Organisation sieht vor, die Zielgruppe für einen Screening-Test wie ihn Exact abietet, zu erweitern. Künftig sollen auch US-Bürger zwischen dem 45. und 50. Lebensjahr an der Darmkrebsvorsorge per Test teilhaben. In einer Pressemitteilung begrüßt Exact Sciences die neuen Richtlinien, die Aktie schoss binnen kurzer Zeit zweistellig nach oben.

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