ZODIAC AEROSPACE
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Es gibt kaum jemanden, der mit den Produkten dieses Unternehmens nicht schon in Berührung gekommen ist. Trotzdem können nur wenige etwas mit dem Namen „Zodiac“ anfangen. Der Traditionskonzern, gegründet im Jahre 1879, ist einer der größten Flugzeugzulieferer der Welt. Unter anderem stellt Zodiac Passagiersitze, Notrutschen, Treibstoff- und Sauerstoffsysteme sowie Fallschirme her.

Zodiac verdient glänzend am Boom in der Luftfahrtbranche. Die Aktie könnte schon bald neue Höhen erklimmen.

Es gibt kaum jemanden, der mit den Produkten dieses Unternehmens nicht schon in Berührung gekommen ist. Trotzdem können nur wenige etwas mit dem Namen „Zodiac“ anfangen. Der Traditionskonzern, gegründet im Jahre 1879, ist einer der größten Flugzeugzulieferer der Welt. Unter anderem stellt Zodiac Passagiersitze, Notrutschen, Treibstoff- und Sauerstoffsysteme sowie Fallschirme her. Darüber hinaus zählen die Franzosen zu den führenden Anbietern von Schlauchbooten aller Art.

Über den Wolken

Zodiacs Wachstumsmotor ist allerdings das Geschäft mit dem Flugzeug-Equipment. Vor allem aufgrund der Globalisierung und des zunehmenden Wohlstands in den Schwellenländern wächst der weltweite Bedarf an Flugzeugen immens. Die Analysten der Berenberg Bank sehen einen enormen Nachholbedarf der Emerging Markets, der in den kommenden Jahren zu einem Boom in der Flugzeugproduktion führen dürfte. 2004 kamen gerade einmal fünf Prozent der Aufträge aus den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China). 2005 betrug der Anteil bereits 35 Prozent. Boeing und Airbus, die beiden größten Flugzeughersteller der Welt, rechnen damit, dass sie bis 2020 insgesamt rund 50.000 Maschinen (über 100 Sitzplätze) bauen werden. Beide Konzerne sind laut den Experten auf Jahre mit der Produktion ausgebucht. Auch bei Zodiac wird man sich weiterhin nicht über zu wenig Arbeit beschweren können. Dafür werden nicht zuletzt Boeing und Airbus sorgen, beides gute Kunden der Franzosen. Das Geschäftsjahr 2006/07 (Stichtag 31. August 2007) begann so, wie das alte aufgehört hat: mit einem ordentlichen Wachstumsschub. Der Umsatz verbesserte sich um neun Prozent auf 563 Millionen Euro, was vor allem auf die gute Entwicklung in der Sparte Luftfahrt (Erlöse plus 13 Prozent) zurückzuführen ist. Für das Gesamtjahr verspricht Zodiac eine Gewinnsteigerung von 13 Prozent auf 184 Millionen Euro, womit sich für die Aktie ein aktuelles 2007er-KGV von 15 ergibt. Angesichts des erwarteten Gewinnwachstums und der glänzenden Aussichten für die Branche ist das günstig.

Noch mehr Fantasie

Ein weiterer Grund für ein Investment: Zodiac gilt als Übernahmekandidat. Als mögliche Käufer werden auf dem Parkett die französischen Konzerne Safran und Thales genannt. Zodiac wäre für beide Gesellschaften eine Bereicherung und der Börsenwert von lediglich 2,76 Milliarden Euro sollte kein großes Problem sein. Noch sagt Zodiac aber „non“.

Noch nicht abgehoben

Zodiac ist in einer Branche tätig, die voraussichtlich noch viele Jahre hohe Wachstumsraten aufweisen wird. Neben der attraktiven Bewertung, der starken Marktstellung und der Übernahmefantasie spricht das attraktive Chartbild für einen Kauf der Aktie. Limit nicht vergessen!

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 03/2007.

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