Bitcoin
- Nikolas Kessler - Redakteur

Bitcoin & Co unter Druck – war's das mit der Relativen Stärke?

Während sich die Aktienmärkte zu Wochenbeginn von ihren teils heftigen Verlusten der Vorwoche erholt haben, ist der Kryptomarkt am Montagnachmittag deutlich in den roten Bereich gekippt. Zuvor hatten nahezu alle großen Coins mit beachtlicher Stabilität glänzen können.

Beim Bitcoin ist die Volatilität auf den tiefsten Stand seit über einem Jahr gefallen. Über weite Strecken der zurückliegenden sieben Tage pendelte er um weniger als 100 Dollar um die Marke von 6.500 Dollar – bis es gestern innerhalb weniger Stunden um über zwei Prozent. Im kurzfristigen Chart mag das dramatisch aussehen. Der Blick auf den 3-Monats-Chart zeigt jedoch, dass die wichtige Unterstützung knapp unterhalb der 6.300-Dollar-Marke unverletzt blieb.

Zudem konnten sich der Bitcoin die meisten anderen Top-Coins in der Nacht stabilisieren und teilweise sogar eine kleine Gegenbewegung starten – auch wenn auf 24-Stunden-Sicht die roten Vorzeichen am Morgen noch klar überwiegen.

Hacker-Angriff oder Exit-Scam?

Was den kollektiven Kursrutsch ausgelöst haben könnte, ist wie immer Gegenstand eifriger Diskussionen. Neben einem angeblichen „Bug“, der die Trader an der kleinen kanadischen Kryptobörse MapleChange um Kryptos im Wert von bis zu sechs Millionen US-Dollar erleichtert hat, wurden zuletzt auch wieder Forderungen nach staatlicher Regulierung des Kryptomarkts laut – beispielsweise in Deutschland und Großbritannien.

Auch wenn einheitliche Regeln für den Umgang mit Digitalwährungen aus Sicht des AKTIONÄR bitcoin report positiv wären – kurzfristig könnte die Angst vor Überregulierung für erhöhte Unsicherheit sorgen.

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Autor Nikolas Keßler hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

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