Bilfinger
- Markus Bußler - Redakteur

Bilfinger: Mehr Geld für Zukäufe

Offensichtlich will der Baudienstleister Bilfinger mehr Geld für Übernahmen ausgeben, als bislang bekannt. Konzernchef Roland Koch erklärte gegenüber der Wirtschaftswoche: „Wir können bis zu 1,5 Milliarden Euro investieren.“ Bislang war immer von einer Milliarde Euro die Rede.

Bislang hat Koch bereits rund 500 Millionen Euro investiert und damit das Portfolio des Mannheimer Konzerns gestärkt. Er hat unter anderem den US-Ölservice-Sepzialisten Westcon und den niederländischen Ingenieurdienstleister Tebodin gekauft. Auch die künftigen Akquisitionen dürften vor allem im Dienstleistungsbereich erfolgen. Dort winken dem Konzern höhere Margen als im klassischen Baugeschäft - und das bei einem geringeren Risiko.

DER AKTIONÄR hält an seiner optimistischen Einschätzung zu der Aktie von Bilfinger fest. Das Unternehmen hat den Wandel vom klassischen Baukonzern zum baunahen Dienstleister in den vergangenen Jahren eindrucksvoll vollzogen. Das Geschäft unterliegt nicht mehr derart starken konjunkturellen Schwankungen wie noch vor Jahren. Zudem sind die Risiken zum großen Teil aus der Bilanz verschwunden. Auch aus charttechnischer Sicht befindet sich das Papier weiter auf dem Weg nach oben. Ein Angriff auf das 52-Wochen-Hoch bei 77,40 Euro scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Investierte Anleger bleiben an Bord und sichern ihre Gewinn mit einem Stopp bei 65,00 Euro ab.

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