Air Berlin
- Thorsten Küfner - Redakteur

Bieterschlacht um Air Berlin – jetzt zugreifen?

Der Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl bietet für die insolvente Fluglinie Air Berlin nun 500 Millionen Euro. Die Aktie legt im Zuge der Meldung im frühen Handel um satte 14 Prozent zu. Einige Zocker setzen offenbar darauf, dass sich um Air Berlin eine regelrechte Bieterschlacht entwickelt. Lohnt sich jetzt der Einstieg?

Klare Antwort: Nein! Denn sollte etwa tatsächlich Wöhrl oder ein Unternehmen wie Lufthansa, TUI oder Easyjet 500 Millionen Euro bezahlen (oder womöglich noch mehr), würde dies nicht (!) den Aktionären zugutekommen. Stattdessen würde das Geld an die zahlreichen Gläubiger fließen, bei denen Air Berlin Verbindlichkeiten in Milliardenhöhe hat. Es macht also relativ wenig Sinn, auf ein grandioses Comeback der insolventen Airline zu setzen.

Ryanair bleibt der Favorit
Anleger, die sich im Luftfahrtsektor engagieren wollen, sollten hingegen auf die Aktie von Ryanair setzen, die sich aktuell auch im Aktien-Musterdepot des AKTIONÄR befindet. Der irische Billigflieger wächst und wächst und ist dabei auch noch hochprofitabel. Der Stoppkurs sollte bei 14,30 Euro platziert werden.

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