Drillisch
- Werner Sperber - Redakteur

Bet-at-home.com und die Deutsche Bank im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau II

Zukunftswerte wettet auf steigende Kurse von bet-at-home.com. Die Euro am Sonntag ist sehr risikofreudig und stellt ein Derivat auf die Deutsche Bank vor. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Die folgenden Texte sind von den jeweils genannten Publikationen übernommen und üblicherweise Sinn wahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz in der Klammer "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern.): Die Experten von Zukunftswerte erklären, wenn ein Unternehmen in einem bekannteren Börsensegment gelistet ist, sind Anleger wahrscheinlich eher bereit, in den Konzern zu investieren. leichter zu einem Investment bringen. Der Online-Glückspiel-Anbieter bet-at-home.com erstellt momentan einen Börsenprospekt, um zum 15. Dezember in den Entry Standard der Börse Frankfurt am Main zu wechseln. Da die Aktie derzeit nur im Freiverkehr notiert, ist dieser Segmentswechsel positiv zu werten. Unterdessen hat Gründer und Vorstand Jochen Dickinger Ende Oktober im "besten Einvernehmen" sowie "auf eigenen Wunsch aus persönlichen und privaten Gründen" das Unternehmen verlassen. Michael Quatember, der seit Februar 2009 Finanzvorstand ist, ersetzt Dickinger. Risikobereite Anleger sollten die Aktie bis zu Notierungen von 25 Euro kaufen. Der "faire Wert" beträgt 42 Euro.

Die Euro am Sonntag: Langsam finden Bank-Aktien wieder Käufer   

An der Börse beginnen die ersten Investoren auf die Trendwende der Finanzdienstleistungsbranche zu wetten, schreibt Petra Maier, Expertin der Euro am Sonntag. Die Aktienkurse der Branche würden zu den vergleichsweise stärksten der vergangenen Monate gehören. Da die Notenbanken den Geschäftsbanken mit dem Geld der Steuerzahler ihre gefährdeten Papiere abkaufen, verringern die Geschäftsbanken ihre riskanten Positionen. Wenn die Kapitalmärkte robust sind, können die Geschäftsbanken gut verdienen. Deshalb sollten risikobereite Anleger Call-Optionsscheine auf besonders günstig bewertete Banken kaufen. Die Deutsche Bank weist trotz ansprechender Quartalszahlen lediglich ein KBV von 0,6 auf. Investoren scheinen eine enorme Kapitalerhöhung zu fürchten. Der Vorstand deutete jedoch an, die gestiegenen Eigenkapital-Anforderungen zu erreichen, indem sich die Bank von Risikopositionen trennt. Deshalb sollte der am 28. Juni 2013 fällige Call-Optionsschein (WKN VT6 SLH) von Vontobel auf die Deutsche Bank gekauft werden. Der Schein ist mit einer Basis und einer Totalverlust-Schwelle bei 30 Euro und einem Hebel von derzeit 10,3 ausgestattet.

Änderungen in Musterdepots der Euro am Sonntag:

Joachim Spiering, Verantwortlicher für das offensiv ausgerichtete Musterportfolio hat seine 1.440 Anteile von Drillisch wohl mit Gewinn ausgebucht und dafür 6.000 Aktien von PNE Wind zu 2,02 Euro eingebucht Nun möchte er sich von seinen 1.480 Titeln der ING Groep trennen und dafür 444 Papiere der Schaltbau Holding aufnehmen.

In dem von Sven Parplies betreuten Momentum-Musterdepot, sind nach rein mathematischen Vorgaben auf Basis der "Relativen Stärke nach Levy (RSL)" die 100 Anteile von Randgold Resources und die 240 Aktien der BNP Paribas ausgestoppt worden. Dafür hat Parplies 260 Titel der Deutschen Bank zu 35,39 Euro eingebucht und 750 Papiere der Deutschen Lufthansa zu 12,24 Euro. Nun möchte er seine 4.024 Anteile an Sirius XM Radio, seine 1.383 Aktien der ING Groep, die 399 Titel von Virgin Media und die Papiere der Deutschen Bank aus dem Depot nehmen. Dafür möchte er Vorzugsaktien von Sartorius und Titel der Sears Holding aufnehmen. 

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