SMA Solar
- Florian Söllner - Leitender Redakteur

Best pick in Solar: SMA

Einen Tag nach der Vorlage guter Zahlen ist die erste Euphorie der Anleger wieder vorbei. Zu Unrecht meint die Commerzbank: Am Kursziel von 100 Euro wird festgehalten. Die Aktie hat aus charttechnischer Sicht wichtiges Terrain zurückerobert.

Während Q-Cells und Solon gestern mit operativen Rekordverlusten schockten, gelang dem Analystenliebling SMA Solar erneut eine positive Überraschung. Selbst im schwierigen Jahr 2009 erzielte der Marktführer für Solarwechselrichter bei Umsätzen von 934 Millionen Euro einen operativen Gewinn in Höhe von 228 Millionen Euro. 2010 erwartet SMA Solar den weltweiten Marktanteil oberhalb von 40 Prozent zu halten und geht von einem Umsatz von 1,1 bis 1,3 Milliarden Euro aus. Die EBIT-Marge soll nur leicht auf von 20 bis 23 Prozent zurückgehen.

Wachstum geht weiter

Das hat auch die Analysten der Commerzbank überzeugt. Robert Schramm schrieb in seiner aktualisierten Einschätzung: "Der neue Ausblick ist optimistischer als erwartet. SMA Solar bleibt unser "best pick" im Photovoltaik-Sektor". Gegenüber dem AKTIONÄR ergänzte Analyst Schramm: "Wir glauben, dass das Marktwachstum auch künftig extrem stark sein wird. Die USA, Frankreich, Italien sowie Asien werden die deutsche Marktschwäche überkompensieren." Das Kursziel der Commerzbank liegt weiterhin bei 100 Euro.

Auch DER AKTIONÄR hält an seiner SMA-Solar-Empfehlung fest. Der Technologievorsprung dürfte helfen, die Marge zu verteidigen. Chartechnisch wurde die blaue 90-Tage-Linie zurückerobert und der kurzfristige Abwärtstrend geknackt. Die Reißleine muss gezogen werden, wenn die Aktie die wichtige Unterstützung bei 70 Euro nachhaltig unterschreitet.

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