Volkswagen
- Werner Sperber - Redakteur

Boerse Easy: Volkswagen muss wohl noch viel mehr bezahlen

Die Spezialisten von Börse easy vermuten, Volkswagen muss für die „Dieselgate“ offenbar mehr aufwenden als bislang gedacht. Die Nachrichtenagentur Reuters beruft sich auf Insider und berichtet, für die Diesel-Automobile mit zwei Liter Hubraum müsse das Unternehmen in den USA 15 Milliarden Dollar zahlen. In der vergangenen Woche wurde diese Summe noch auf zehn Milliarden Dollar geschätzt. Im September 2015 hatte Volkswagen auf Druck der US-Umweltbehörden gestanden, Abgaswerte bei diesen 2,0-Liter-Dieselmotoren mit einer speziellen Software manipuliert zu haben. Weltweit sind rund elf Millionen Fahrzeuge betroffen.

Allerdings ist die juristische Abarbeitung von Dieselgate damit für Volkswagen noch nicht abgeschlossen: Neben diversen strafrechtlichen Ermittlungen stehen auch noch zahlreiche Schadensersatzklagen von Autobesitzern, Händlern und institutionellen Investoren im Raum. Die Sachkenner von Börse easy raten deshalb dazu, weiter die Finger von der Aktie zu lassen.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Jochen Kauper | 0 Kommentare

VW-Aktie sieht technisch gut aus: Kaufsignal!

Die hohen Investitionen in die Elektromobilität sprechen für sich. 20 Milliarden Euro wird Volkswagen in die Entwicklung Elektroautos stecken. Davon sollen 50 reine E-Autos und 30 Plug-in-Hybride sein. Bis 2030 solle das gesamte Produktportfolio durchgängig elektrifiziert werden. Soll heißen: Alle … mehr
| Jochen Kauper | 0 Kommentare

VW-Aktie vor Break der 200-Tage-Linie!

Umdenken ist angesagt. 20 Milliarden Euro stecken Müller und Co in die Entwicklung von 80 neuen Elektroflitzern. Davon sollen 50 reine E-Autos und 30 Plug-in-Hybride sein. Bis 2030 solle das gesamte Produktportfolio durchgängig elektrifiziert werden. Heisst: Alle 300 Konzernmodelle werden … mehr