Nordex
- Werner Sperber - Redakteur

Bernecker: Nordex ist auch bei einem Brexit aussichtsreich

Der Aktionärsbrief erklärt, ein Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union hätte für Nordex keine Auswirkungen. Das auf Windkraftanlagen spezialisierte Unternehmen erlöste in den vergangenen Jahren in Großbritannien nur sechs bis acht Prozent des Konzern-Umsatzes. Das meiste Geld verdiente Nordex dort im Anlagenservice und das wird auch trotz des Brexit so bleiben.

Mit der Übernahme von Acciona wird dieser britische Umsatzanteil nochmals stark verringert. Aufgrund veränderter Subventionsbedingungen und einer gewissen Sättigung erwartete der Vorstand für das Geschäft in Großbritannien schon vor der Brexit-Abstimmung ohnehin nicht mehr mit steigenden Wachstumsraten. Vorstandsvorsitzender Lars Bondo Krogsgaard zufolge wird auch die Abwertung des Britischen Pfund für Nordex so gut wie folgenlos bleiben. Für den Aktionärsbrief bleibt die Aktie aussichtsreich mit Kurszielen jenseits der Marke von 30 Euro.


 

Wo kommt das Geld eigentlich her?

Die Geschichten des Geldes
 
 

Autor: Kaul, Vivek / Vaupel, Michael
ISBN: 9783864703270
Seiten: 250
Erscheinungsdatum: 15.04.2016
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

Spekulationsblase am Neuen Markt, Bankenkrise 2008 und griechische Schuldenkrise – lauter Themen, die die Finanzmärkte bewegten und bewegen. Doch wer einen Schritt zurücktritt und das große Bild sieht, bemerkt: So neu ist das alles gar nicht! Die Geschichte gibt wertvolle Hinweise zum Verständnis der Gegenwart.

Dass sich Geschichte wiederholt, zeigen die beiden Autoren anhand vieler Geschichten des Geldes. Infl ation, Deflation, Abwertung, irrationalen Überschwang, Bankenpleiten und -rettungen gab es immer schon: im Spanien des 16. Jahrhunderts, im Großbritannien des 17. Jahrhunderts, im Frankreich des 18. Jahrhunderts und in den USA des 19. Jahrhunderts.
Lehr- und anekdotenreich vermitteln die Autoren gewissermaßen nebenbei ein tiefes Verständnis für die Ursprünge des Finanzsystems – und damit auch für seine aktuellen Kapriolen. So zeigt sich: Der Weg von der Kaurischnecke zur Kreditklemme ist nicht weit.

 

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