Deutsche Bank
- Werner Sperber - Redakteur

Bernecker: Medien liegen bei der Deutschen Bank alle falsch; über Umweg kaufen

Die Actien-Börse Daily schreibt, die Medien liegen alle falsch, was den Kapitalbedarf der Deutschen Bank bezüglich der „tatsächlichen Strafe“ aus den USA anbelangt. Wirkliche Insider der Struktur der Konzernbilanz würden zu einem anderen Ergebnis kommen und dem „können (wir …) im Wesentlichen folgen. Die echte Lücke (…) beläuft sich nach glaubwürdigen Angaben auf maximal fünf Milliarden Euro. Diese mit einer Kapitalerhöhung zu finanzieren, wäre grundfalsch.“ Die Deutsche Bank braucht eine Finanzierung mit einer Laufzeit von fünf bis höchstens zehn Jahren für diese Einmalzahlung. Dafür bietet sich entweder eine Anleihe oder eine Wandel-Anleihe an, gegebenenfalls ein Mischung aus beidem. Ob Strafen dieser Art auch steuerlich auszunutzen sind, ist umstritten und zurzeit noch offen. Gegebenenfalls wäre es ein Verlustvortrag. Die Markttechnik der Deutschen Bank sagt zurzeit wenig aus. Clevere Investoren sollten deshalb einen Umweg nehmen und die Hybrid-Anleihe (WKN DB7XHP) kaufen.


 

Sinn und Unsinn an der Börse
 

Autor: Schwager, Jack D.
ISBN: 9783864701801
Seiten: 432
Erscheinungsdatum: 17. Februar 2014
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

Expertenratschlägen kann man guten Gewissens vertrauen? Um die geheimnisvollen Hedgefonds sollte Otto Normalanleger lieber einen großen Bogen machen? Volatilität frisst Renditen auf? Lauter beliebte Börsen-„Wahrheiten“ – die sich als falsch oder zumindest zweifelhaft erweisen, wenn man genauer hinsieht. Jack Schwager geht in die Tiefe und deckt Fehleinschätzungen, Irrtümer und Missverständnisse auf. Nach der Lektüre wissen die Leser, wie die Märkte wirklich funktionieren und welche Lehren Kleinanleger wie Finanzprofis daraus ziehen sollten.

 

 

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| Fabian Strebin | 0 Kommentare

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