Fresenius
- Werner Sperber - Redakteur

Bernecker: Fresenius kommt mit „Sturm“ zu höheren Kursen

Die Actien-Börse ist nun zuversichtlicher für die Fresenius SE & Co. KGaA und auch die ebenfalls im DAX geführte Tochterfirma Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA (FMC). Der bisherige Finanzvorstand der Fresenius SE, Herr Sturm, wird nun Vorstandsvorsitzender und sagt anspruchsvoll: „Ich halte an der gezielten Expansion via Akquisitionen fest.“ Die Zahlen für die ersten sechs Monate des laufenden Jahres waren wie gewohnt überzeugend. Tatsächlich legten alle drei Sektoren, also Kliniken, Kabi-Technik und FMC aufgrund von Zukäufen zu, ohne von Kartellbehörden behindert zu werden. Herr Sturm erledigte die Aufgabe finanztechnisch hervorragend. Wenn er so weitermacht, lässt sich die Fresenius-Gruppe weiterhin zweigleisig ausbauen: Organisch und akquisitorisch.

Auf das KGV kommt es hier nicht an. Wäre Herrn Sturm beispielsweise die Übernahme der Firma Rhön Klinikum voll gelungen, was nur teilweise realisiert wurde, lägen die Ergebnisse insgesamt deutlich höher. Die Actien-Börse rät dazu, die Aktie mit einem Kursziel von 78 Euro zu kaufen.

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