Deutsche Bank
- Werner Sperber - Redakteur

Bernecker: Deutsche Bank mit 50 Prozent BREXIT-Erholungspotenzial

Die Fachleute des Zürcher Finanzbrief halten die Deutsche Bank vor dem Hintergrund des Austritts von Großbritannien aus der Europäischen Union (Brexit) und eines möglichen Eingreifens der Europäischen Zentralbank als Zentralbank und als Aufsichtsbehörde für die interessanteste Bank. Die Deutsche Bank hat den schlechtesten Ruf aller europäischen Institute. Dafür erreichen die Renditen der Hybrid-Anleihen (Coco-Bonds) mit Laufzeiten von vier bis neun Jahren Renditen von 9,8 bis 11,14 Prozent. Die Kurse dieser Cocos liegen zwischen 83 und 86 Prozent. In den genannten Renditen ist also auch der Gewinn bei einer Tilgung zur Fälligkeit zu 100 Prozent enthalten.

Das objektive Erholungspotenzial für die Aktie der Deutschen Bank liegt bei mindestens 50 Prozent, was einem Kurs von rund 19 Euro entspräche.

Die Fachleute des Zürcher Finanzbrief raten deshalb zum Kauf der Aktie und einer Hybrid-Anleihe der Deutschen Bank. Damit erschließt sich dem Investor die Chance auf eine hohe Rendite der Anleihe, die als sicher gelten darf, und eines ergänzenden Gewinns aus einer Kurssteigerung. Beide bedingen sich gegenseitig, wenn sich die Bonität der Deutschen Bank deutlich ändern wird.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank und Commerzbank: Viel zu teuer

Das Referendum in Italien am kommenden Sonntag sorgt an den Märkten für Nervosität. Nicht nur italienische Bankaktien wurden in den vergangen Tagen abverkauft. In Deutschland standen auch die Commerzbank und die Deutsche Bank auf der Abschussliste der Anleger. Egal wie die Abstimmung in Italien … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Licht und Schatten

Bereits im Oktober 2015 hatte die Deutsche Bank den Verkauf ihrer mexikanischen Töchter an die dortige Investa Bank bekannt gegeben. Diese braucht allerdings eine Kapitalerhöhung, um den Zukauf stemmen zu können. Laut Handelsblatt wird gegen die Bank jetzt ermittelt. Auch für die Deutsche Bank … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Ist Achleitner wirklich der Richtige?

Bei der Deutschen Bank dürfte einer zweiten Amtszeit von Paul Achleitner als Aufsichtsratschef nichts mehr im Wege stehen. Der oberste Konzernkontolleur tritt aber ein schweres Erbe an, das teilweise auch auf seine eigenen Fehler zurückzuführen sein dürfte. Während die Mehrheit der Großaktionäre … mehr