ThyssenKrupp
- Werner Sperber - Redakteur

Bayer und ThyssenKrupp im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau

Der Strategie-Report sieht sich charttechnisch bei Bayer gut aufgehoben. Zertifikate Kompakt lässt zwar "Fünfe nicht gerade sein", schwört allerdings auf die Fünf-Tage-Theorie und empfiehlt deshalb Derivate auf ThyssenKrupp.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Die folgenden Texte sind von den jeweils genannten Publikationen übernommen und üblicherweise Sinn wahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz in der Klammer "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern.): Die Experten des Strategie-Reports verweisen auf den mittelfristigen Aufwärtstrend für die Notierung von Bayer. Dabei erreichte der Aktienkurs des Chemie- und Pharmakonzerns vom Konsolidierungstief bei 64,75 Euro im November ein Rekordhoch. In den vergangenen Wochen änderte sich der Kurs in einem stabilen Gesamtmarkt wenig. Wenn die waagerechte Linie über dieser engen Kursspanne mit Notierungen von mehr als 73,25 Euro überwunden wird, sind Kurse von zunächst 75,50 Euro und danach von 80 Euro wahrscheinlich. Der Stoppkurs sollte bei 70,80 Euro gesetzt werden. 


Zertifikate Kompakt: Fünf Tage für ein Jahr    

So wie die ersten fünf Tage des Börsenjahres verlaufen, so verläuft das gesamte Börsenjahr. Wenn die Indices nach diesen fünf Tagen höher stehen als zu Jahresbeginn, legen sie auch im Gesamtjahr zu. Warum? Darum! Eine stichhaltige Begründung gibt es nicht, allerdings stimmt diese Fünf-Tage-Theorie zumindest für den US-Index S&P 500 trotzdem in 85 Prozent der Fälle. Im Jahr 2013 standen die Indices nach fünf Tage höher als zu Jahresbeginn. Die Experten von Zertifikate Kompakt verweisen auf sich verbessernde Wirtschaftsdaten für Deutschland und die vergleichsweise niedrige offizielle Arbeitslosenzahl. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) schätzt nach einem Wirtschaftswachstum von wohl 0,8 Prozent im Jahr 2012 den Zuwachs für dieses Jahr auf 0,9 Prozent und für das nächste Jahr auf 2,0 Prozent. Inflation sei in Deutschland kein Thema mehr. Die markttechnischen Voraussetzungen für ein positives Börsenjahr am deutschen Markt sind ohnehin positiv: Es gibt aufgrund der Maßnahmen der Notenbanken enorm viel Geld, welches angelegt werden wird. Außerdem müssen die Zentralbanken die Zinsen niedrig halten. Auch weltweit werden die Aussichten für die Wirtschaft besser. In den Vereinigten Staaten von Amerika und der Volksrepublik China, den wichtigsten Volkswirtschaften weltweit, entwickelt sich die Konjunktur besser als erwartet. Vor diesem Hintergrund sollten Anleger auf Aktien setzen, die ohnehin gut laufen, wie etwa ThyssenKrupp. Anleger sollten das am 26. März 2014 fällige Bonus-Zertifikat (WKN GT3 SQ3) von Goldman Sachs auf ThyssenKrupp 750000 kaufen. Die Bank zahlt 33 Euro zurück, wenn der Aktienkurs die Marke von 13,50 Euro während der Laufzeit nie berührt oder gar unterschreitet. Das entspräche eine Rendite von 29,3 Prozent beziehungsweise 24,3 Prozent auf ein Jahr gerechnet. Risikobereite Anleger sollten das endlos laufende Faktor-Zertifikat (WKN CZ2 4NW) der Commerzbank auf ThyssenKrupp erwerben. Mit diesem Derivat werden die täglichen Kursbewegungen um den Faktor 2 gehebelt.

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