Bayer
- Fabian Strebin - Redakteur

Bayer stark nach Zahlen: Worauf kommt es jetzt an?

Im Gegensatz zu BASF konnte Bayer die Märkte überzeugen. Währungsbereinigt legte der Konzern im zweiten Quartal sowohl beim Umsatz, als auch beim Gewinn zu. Was können Anleger für den Rest des Jahres von der Aktie erwarten?

Die Kasse klingelt

Von März bis Juni 2016 erhöhte Bayer den bereinigten Umsatz um 2,3 Prozent auf 11,8 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen legte von 2,9 Milliarden Euro vor einem Jahr um fast sechs Prozent auf genau drei Milliarden Euro zu. Überraschend stark wuchs der Gewinn. Die Leverkusener schraubten das Konzernergebnis von 1,2 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum auf jetzt 1,4 Milliarden Euro hoch. Das entspricht etwas mehr als 17 Prozent. In den Sparten Tiermedizin und Consumer Health steigerte Bayer den Umsatz um jeweils knapp vier Prozent. Durch die geplante Übernahme von Monsanto richtete sich die Aufmerksamkeit der Anleger zuletzt vor allem auf den Bereich Crop Science. Dort erwirtschafte das Unternehmen Erlöse auf Vorjahresniveau

Ausblick überzeugt

Der Bayer-Vorstandsvorsitzende Werner Baumann hat die Jahresprognose nach Zahlen angehoben. Beim Umsatz hat der Konzern bisher einen Umsatz für 2016 von 47 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Nun peilt man eine Range von 46 bis 47 Milliarden an. Steigen soll dagegen der Gewinn. Das bereinigte EBITDA sieht man nun im oberen einstelligen Prozentbereich anstatt in einem Zielkorridor.

Kein Wort zu Monsanto

Zur geplanten Übernahme des Rivalen Monsanto äußerte sich Bayer-Chef Baumann bei der Bekanntgabe der Zahlen mit keinem Wort. Derzeit ist Bayer nur für Hartgesottene Anleger ein Kauf. Alle anderen warten ab.


 

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