Bayer
- Maximilian Völkl

Bayer-Aktie: Neue Spekulationen um Milliardendeal

In der laufenden Handelswoche hat auch die Bayer-Aktie im verbesserten Marktumfeld wieder deutlich zulegen können. Am Donnerstag liefert ein Medienbericht neue Impulse. Spekulationen um einen höheren Übernahmepreis für die Sparte MaterialScience sorgen für Interesse bei den Anlegern. Der geplante Börsengang der Plastikabteilung steht nun wieder in Frage.

Angeblich interessieren sich die Finanzinvestoren Advent, Carlyle, Cinven, CVC und KKR für Bayers MaterialScience. Sie wollen den Chemie- und Pharmakonzern von seinen Plänen abbringen, den Bereich an die Börse zu bringen. Nachdem sich die Stimmung für Börsengänge in den vergangenen Wochen eingetrübt hatte, könnte der Bericht laut Experten zu höheren Preiserwartungen für MaterialScience führen. Derzeit wird die Sparte mit rund elf Milliarden Euro bewertet.

Am Morgen verloren die Bayer-Titel trotz der guten Nachrichten rund ein Prozent. Dennoch zeigt sich das Chartbild des DAX-Titels inzwischen deutlich aufgehellt. Die Aktie notiert knapp unterhalb der 105-Euro-Marke und hat sich nach der deutlichen Korrektur wieder erholt. Die wichtige Unterstützung bei rund 95 Euro ist nach wie vor intakt und dient bei einem möglichen erneuten Rücksetzer als Absicherung.

Langfristig stark

Bayer zählt nach wie vor zu den Top-Investments am deutschen Markt. Die neuen Gerüchte um einen höheren Erlös aus dem Verkauf der Plastiksparte dürften den Kurs weiter stützen. Gelingt der Sprung über die 105-Euro-Marke, ist ein neuer Angriff auf das Allzeithoch zu erwarten. Investierte Anleger bleiben dabei, der Stopp liegt nach wie vor bei 90 Euro.

(Mit Material von dpa-AFX)

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