Bayer
- Marion Schlegel - Redakteurin

Bayer-Aktie im Fokus: Das sagen jetzt die Analysten

Zuletzt ist wieder etwas Bewegung in den Übernahme-Poker um Monsanto gekommen. Bayer hat das Angebot für den umstrittenen US-Konzern noch einmal leicht aufgestockt. Statt 125 Dollar will der DAX-Konzern nun 127,50 Dollar pro Anteilsschein in bar zahlen, wie das Leverkusener Unternehmen in der Nacht zum Dienstag mitteilte. Fast gleichzeitig meldete Bayer außerdem, dass man bis 2020 insgesamt 2,5 Milliarden Euro in das eigene Pflanzenschutzgeschäft investieren will. Gleich mehrere Analysten haben den Wert daraufhin erneut unter die Lupe genommen.

Baader Bank mit Verkaufsempfehlung

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Bayer auf "Neutral" mit einem Kursziel von 129 Euro belassen. Analyst Keyur Parekh verwies in einer Studie vom Mittwoch auf das langfristige Margenpotenzial in den Bereichen Pharma und rezeptfreie Medikamente. Das erneut angehobene Übernahmeangebot für Monsanto bewerte den US-Agrarchemiekonzern mit rund 65 Milliarden Dollar. Gemeinsam hätte man einen Umsatz von etwa 60 Milliarden Euro.

Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Bayer nach der erneut aufgestockten Übernahmeofferte für Monsanto ebenfalls auf "Neutral" belassen. Er sehe das neue Angebot als weiteren Schritt in Richtung einer möglichen Einigung mit dem Saatguthersteller zum Preis von 135 Dollar je Monsanto-Aktie, schrieb Analyst Richard Vosser in einer Studie vom Mittwoch.

Die Baader Bank hat die Einstufung für die Aktie des Pharma- und Agrochemiekonzerns Bayer nach der Aufstockung des Übernahmeangebots für Monsanto auf "Sell" mit einem Kursziel von 81 Euro belassen. Auch die auf 127,50 Dollar je Aktie erneuerte Offerte der Leverkusener dürfte der US-Saatgutkonzern ablehnen, so Analyst Jacob Thrane. Er gehe weiterhin davon aus, dass das Monsanto-Management erst bei einem Preis von 130 bis 135 Dollar mit sich reden lassen werde. Die Bayer-Aktie dürfte damit weiter unter Druck bleiben.

Auch DER AKTIONÄR sieht. die Geschehnisse um die geplante Monsanto-Übernahme skeptisch. Mittelfristig gibt es im DAX bessere Investments.

(Mit Material von dpa-AFX)


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