Bayer
- Werner Sperber - Redakteur

Bayer: Deutsche haben nichts zu sagen

Hans Bernecker, Die Actien-Börse Daily, schreibt: Wenn Bayer tatsächlich den angekündigten Preis für Monsanto zahlt, muss der deutsche Pharma- und Chemiekonzern rund 40 Prozent des jetzigen Börsenwertes als neues Eigenkapital schaffen, um eine solide Finanzierung zu gewährleisten. Über Sinn oder Unsinn dieser Transaktion entscheiden allerdings Ausländer (aus den USA, Kanada; Großbritannien und Irland), denn sie besitzen 73 Prozent der Aktien. Deutsche Aktionäre spielen keine Rolle. Bayer hat vor dem Angebot für Monsanto jedoch bei allen Investoren mehr oder weniger Zustimmung gefunden.

Bernecker rät Anlegern dazu auf Kurse von 80 Euro zu warten und darauf, dass sich „ein brauchbarer Preis einpendelt“, wozu allerdings weitere Einzelheiten zur geplanten Finanzierung nötig sind. Dann erst sollten die Investoren einsteigen.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Michel Doepke | 0 Kommentare

Bayer: Der nächste Nackenschlag

Neben der scharf kritisierten Monsanto-Übernahme wird Bayer mit neuen Problemen in der Pharma-Sparte konfrontiert. In einem Prozess in den USA hat das wichtigste Produkt der Leverkusener, der Gerinnungshemmer Xarelto, eine Niederlage kassiert. Die DAX-Aktie reagiert in einem ohnehin schwachen … mehr
| Marion Schlegel | 0 Kommentare

Bayer erleidet Rückschlag, Aktie angeschlagen

Während sich die geplante Übernahme des US-Saatgutherstellers Monsanto weiter hinzieht, entwickelt sich derzeit auch die Sparte Pharma nicht wunschgemäß. Mit einem Kombinationsprodukt zur Behandlung von Lungenentzündungen hat der Konzern zuletzt einen Rückschlag erlitten. Eine Studie der klinischen … mehr