BASF
- Thorsten Küfner - Redakteur

BASF oder Bayer: Wem gelingt das Comeback?

Mit den DAX-Schwergewichten BASF und Bayer geht es seit Wochen fast nur noch bergab, beide notieren nun bei rund 74 Euro. Viele Privatanleger fragen sich, ob jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist, wieder erste Positionen aufzubauen. DER AKTIONÄR zeigt auf, wie die Chancen auf eine Trendwende stehen.

Die Bayer-Aktie versucht sich derzeit an der Bodenbildung. Ausgehend vom Jahrestief bei 69,45 Euro konnten die Anteilscheine der Leverkusener zuletzt um knapp sieben Prozent klettern. Dies reicht aber noch längst nicht, um das immer noch angeschlagene Chartbild zu stabilisieren. Der Abwärtstrend ist weiterhin intakt. Und auch fundamental betrachtet bleibt der DAX-Titel unter anderem wegen der Rechts-Risiken um Glyphosat oder auch diversen Problemen in der Pharmasparte ein heißes Eisen. Die Risiken bleiben hoch. Anleger sollten hier weiterhin an der Seitenlinie verharren.

Bei BASF sind die mittel- bis langfristigen Perspektiven eigentlich weiter gut. Der Chemieriese ist strategisch sehr gut aufgestellt. Die Zukäufe im Saatgutgeschäft machen Sinn, genauso wie der jüngste Wintershall-DEA-Deal. Dennoch geht es BASF an der Börse nicht besser als den restlichen Chemietiteln wie etwa Covestro & Co: Es geht stetig weiter bergab. Nachdem jüngst erneut der Versuch einer Bodenbildung misslungen ist, fiel der DAX-Titel nun auch noch unter den Stoppkurs bei 75,00 Euro. Anleger können den Blue Chip weiter auf der Watchlist haben, wegen des angeschlagenen Charts aber die Börsenregel beachten, niemals in ein fallendes Messer zu greifen.

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