BASF
- Thorsten Küfner - Redakteur

BASF nach Zahlen: Das raten jetzt die Analysten

Der Chemieriese BASF hat mit seinen gestern vorgelegten Ergebnissen die Marktteilnehmer enttäuscht (siehe unter: BASF nach Zahlen unter Druck). Mittlerweile haben zahlreiche Analysten das Zahlenwerk des DAX-Konzerns näher unter die Lupe genommen. Allerdings sind die Einschätzungen der Experten weiterhin sehr unterschiedlich.

So hat etwa die Baader Bank die Einstufung für die BASF-Aktie auf "Sell" mit einem Kursziel von 55 Euro belassen. Analyst Markus Mayer betonte, die Kennziffern hätten weitgehend den Erwartungen entsprochen. Die bestätigten Jahresziele des Chemiekonzerns seien wegen der schwächelnden Sparten Agrochemie sowie Öl & Gas jedoch aber ambitioniert. Zudem bleibe die Cashflow-Entwicklung der Ludwigshafener ein Grund zur Sorge.

Starke Spezialchemie, schwache Agrarchemie
Das Analysehaus Independent Research stuft die Titel des Chemieriesen unverändert mit "Halten" ein. Das Kursziel lautet weiter 75 Euro. Analyst Bernhard Weininger betonte, die Kennziffern des Chemiekonzerns spiegelten insgesamt die herausfordernden Rahmenbedingungen wider. Positiv überrascht habe die Entwicklung der Sparte für Spezialchemikalien (Performance Products), während das Geschäft mit der Agrochemie enttäuscht habe.

Kursziel 84 Euro
Indes hat das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für die DAX-Titel auf "Buy" und das Kursziel bei 84 Euro belassen. Die Ergebnisse des zweiten Quartals hätten die Erwartungen erfüllt, so Analyst Christian Faitz. Die Jahresziele des Chemiekonzerns hält der Experte aber weiter für ambitioniert.

DAX-Titel bleibt attraktiv
DER AKTIONÄR bleibt indes für die Aktie von BASF zuversichtlich gestimmt. Die mittel bis langfristigen Aussichten sind weiterhin gut, die Bewertung der Dividendenperle moderat. Der Stoppkurs sollte bei 58,00 Euro belassen werden.

(Mit Material von dpa-AFX)

 


 

Als Contrarian mehr Erfolg an der Börse?

Kasse statt Masse
 

Autor: Dellinger, Elisabeth / Fisher, Ken
ISBN: 9783864703188
Seiten: 352
Erscheinungsdatum: 22.07.2015
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

Ken Fisher ist unter Investoren und Börsianern eine Legende. Als Anleger ist er ein sogenannter Contrarian. Das heißt, er denkt und handelt anders, als es die Masse der Anleger tut. Sind alle skeptisch, steigt er ein. Sind alle euphorisch, wird er vorsichtig.
In diesem Buch zeigt Ken Fisher, warum man als Contrarian an der Börse mehr Erfolg haben kann und meistens auch wird, als es normalen Anlegern vergönnt ist. Und er erklärt Ansätze und Strategien, mit denen jeder Leser selbst zum Contrarian werden und an der Börse Geld verdienen kann.

 

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

BASF: 70 oder 105 Euro?

Die Aktie von BASF hat sich nach dem Kursrücksetzer im Zuge des Dividendenabschlags von 3,00 Euro und der kleinen Korrektur an den Märkten wieder gefangen. Geht es nach den Experten von Bernstein, so ist der DAX-Titel aber immer noch zu teuer – während Deutsche Bank und Macquarie dreistellige … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

BASF: Jetzt nur keine Panik …

Der Wochenauftakt dürfte BASF-Aktionären beim ersten Blick auf die Kursentwicklung aller 30 DAX-Titel zunächst einmal ordentlich vermiest worden sein. Schließlich notieren die Anteilscheine des weltgrößten Chemieproduzenten mit einem Minus von mehr als drei Prozent im Minus und zählen damit zu den … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

BASF: Ein starker Start und gute Aussichten

Beim Ludwigshafener Chemieriesen BASF fand gestern die Hauptversammlung statt. Konzernchef Kurt Bock zeigte sich mit dem Geschäftsverlauf in den ersten vier Monaten zufrieden, blickt optimistisch in die Zukunft und kündigte erneut an, bei der Konsolidierung der Chemiebranche im Zuge der jüngsten … mehr