BASF
- Thorsten Küfner - Redakteur

BASF nach den Quartalszahlen: Das sagen die Analysten

Der Chemieriese BASF hat gestern seine detaillierten Zahlen für das dritte Quartal veröffentlicht und den Ausblick für das Gesamtjahr bekräftigt. Mittlerweile haben sich einige Analysten zu Wort gemeldet – mit deutlich unterschiedlichen Meinungen zur Aktie des Ludwigshafener DAX-Konzerns…

So hat die französische Großbank Societe Generale das Kursziel für die BASF-Anteile von 82 auf 90 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Peter Clark betonte, das operative Ergebnis (Ebit) des Chemiekonzerns im dritten Quartal habe die Erwartungen übertroffen. Der jüngste Brand am Hauptstandort Ludwigshafen dürfte zwar das Schlussquartal beeinträchtigen, doch wegen der guten Geschäftsdynamik hob er die Ebit-Prognose für 2017 an.

Immer noch skeptisch
Hingegen hat das US-Analysehaus Bernstein Research das Kursziel von 60 auf 62 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Underperform" belassen. Analyst Jeremy Redenius erklärte, dank des anhaltend starken Umsatzwachstums vor allem in Asien habe der Chemiekonzern im dritten Quartal solide abgeschnitten. Redenius erhöhte zwar seine Prognosen für das operative Ergebnis (Ebitda) in den Jahren 2016 und 2017. Allerdings gebe es weiterhin Risiken mit Blick auf die Profitabilität.

Aktie bleibt attraktiv
DER AKTIONÄR b leibt hingegen für die Papiere von BASF weiterhin zuversichtlich gestimmt. Die moderat bewertete Dividendenperle bleibt ein Kauf, der Stoppkurs sollte bei 62,00 Euro belassen werden.

(Mit Material von dpa-AFX)

 


 

Confronting Capitalism
 

Autor: Kotler, Philip
ISBN: 9783864703768
Seiten: 258
Erscheinungsdatum: 15.06.2016
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

1989: Der Kommunismus ist tot, der Kapitalismus hat sich als das überlegene System erwiesen. 2008: Die Wall Street bringt die Weltwirtschaft an den Rand des Zusammenbruchs. 2015: Wir können nicht mehr die Augen vor gravierenden ökonomischen Problemen verschließen. Philip Kotler schaut ganz genau hin. In seinem neuen Buch legt er den Finger in die Wunden des Kapita lismus. Er identifi ziert und analysiert insgesamt 14 strukturelle Mängel: zunehmende Armut, wachsende Ungleichheit, Jobverlust durch Auto matisierung, Umweltzerstörung, Profi t orientierung, …
Kotler zeigt, woran der Kapitalismus krankt – und welche Maßnahmen wir ergreifen müssen, um »das beste aller Wirtschaftssysteme« wieder zukunftsfähig zu machen.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Marion Schlegel | 0 Kommentare

BASF hat gegenüber Bayer erneut die Nase vorn

Die Chemiekonzerne Bayer und Syngenta sind mit ihren Klagen gegen EU-Verbote einiger für Bienen möglicherweise gefährlichen Insektengifte vor dem EU-Gericht gescheitert. Die Insektizide unterliegen nun weiterhin den von der EU-Kommission im Jahr 2013 verhängten Beschränkungen beim Einsatz, urteilte … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

BASF: Das sieht richtig gut aus …

Die Weltkonjunktur brummt und die Ölpreise nähern sich allmählich wieder der Marke von 80 Dollar – hervorragende Rahmenbedingungen für den Chemieriesen BASF, der mit Wintershall zudem über eine im Öl- und Gasgeschäft aktive Tochter verfügt. Kein Wunder, dass die Aktie nun ein neues Kaufsignal … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

BASF: Kein Grund zur Panik

Der Blick auf die Gewinner- und Verliererlisten im DAX zum Auftakt in die neue Handelswoche dürfte bei den Aktionäre des Ludwigshafener Chemieriesen BASF für einen Schreckmoment sorgen. Denn die Papiere sacken um mehr als drei Prozent nach unten ab und sind somit einer der schwächsten Werte im … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

BASF: Das kann sich sehen lassen …

Der Chemieriese BASF hat mit seinen Quartalszahlen die Marktteilnehmer positiv überrascht. Trotz der währungsbedingt um ein Prozent auf 16,6 Milliarden Euro gesunkenen Erlöse, kletterte das EBIT um zwei Prozent auf 2,5 Milliarden Euro. Der Nettogewinn lag mit 1,7 Milliarden Euro fünf Prozent über … mehr