BASF
- Thorsten Küfner - Redakteur

BASF im Rallyemodus: Wo liegen die nächsten Ziele?

Die Aktie des weltgrößten Chemieproduzenten BASF hat zuletzt wieder kräftig zulegen können. Mittlerweile notieren die DAX-Titel sogar auf den höchsten Stand des laufenden Jahres. Lohnt sich jetzt noch der Einstieg? DER AKTIONÄR zeigt auf, wie viel Luft die Anteilscheine des Konzerns jetzt noch haben.

Rein charttechnisch betrachtet hätte die BASF-Aktie zunächst noch Luft bis zur Marke von 97,22 Euro, dem Allzeithoch aus dem Oktober 2015. Würde auch diese Hürde genommen, wäre der Weg nach oben frei. Dreistellige Kurse sind dann durchaus möglich. Allerdings sollte angesichts des sehr starken Kursanstieges der vergangenen Wochen mit deutlichen Korrekturen im Zuge von Gewinnmitnahmen gerechnet werden. Eine nahtlose Fortsetzung der ausgebildeten Fahnenstange ist eher unwahrscheinlich. Dennoch dürfte sich der Aufwärtstrend mittel- bis langfristig weiter fortsetzen. Die robuste Konjunktur, die höheren Ölpreise und die anhaltend gute Börsenstimmung sollten BASF weiterhin Rückenwind verleihen.

Kursziel 109 Euro
Auch die Analysten sehen noch reichlich Luft nach oben. So rechnen die Experten von Warburg Research mit dreistelligen Kursen: Analyst Oliver Schwarz hat seine Schätzungen nach den guten Zahlen für das dritte Quartal für das laufende und das kommende Jahr leicht angehoben. Das Kursziel wurde zudem von 104 auf 109 Euro erhöht.
Indes sieht DZ-Bank-Analyst Peter Spengler den fairen Wetz der BASF-Anteile unverändert bei 105 Euro und rät ebenfalls zum Kauf. Er lobte die hohe Cashflow-Generierung des DAX-Konzerns sowie die strategisch sinnvollen Zukäufe von Chemetall, Solvay Polyamide und des Saatgutgeschäfts von Bayer.

 

Stoppkurs nachziehen!
Auch DER AKTIONÄR hält an seiner Kaufempfehlung für die BASF-Titel fest. Bereits investierte Anleger sollten die Gewinne weiter laufen lassen (Stopp auf 72,00 Euro nachziehen). Wer die Papiere noch nicht hat, kann abwarten, ob auch der Sprung über das bisherige Allzeithoch gelingt und im Falle dieses weiteren Kaufsignals dann zugreifen. Scheitert die Aktie hingegen daran, könnte eben im Zuge einer Korrektur etwas günstiger eingestiegen werden.

 

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