BASF
- Thorsten Küfner - Redakteur

BASF gibt Gas

Der Chemieriese BASF will verstärkt als Zulieferer der Autobranche auch in den kommenden Jahren weiter vom wachsenden Markt profitieren. Konzernchef Kurt Bock erklärte am Wochenende: „Die Autoindustrie wächst überdurchschnittlich, und wir wollen mit der Autoindustrie wachsen, auch überdurchschnittlich.“

Die Ludwigshafener stellen unter anderem Kühlflüssigkeiten, spezielle Kunststoffe oder Motorölzusätze her – und „alle diese Geschäfte wachsen“. BASF-Produkte befinden sich aufgrund dieser Vielzahl sowohl in Diesel und Benzinern als auch in Elektroautos. Der scheidende BASF-Vorstandsvorsitzende warnte indes vor der Annahme, Elektroantriebe könnten die Verbrennungsmotoren innerhhalb der nächsten zehn Jahre verdrängen.

 

Die Aktie von BASF bleibt nach wie vor ein gutes Langfrist-Investment. Der DAX-Konzern verfügt über eine solide Bilanz, eine starke Stellung in zahlreichen attraktiven Märkten und gute Aussichten. Noch nicht investierte Anleger sollten allerdings noch eine Bodenbildung des Kurses abwarten. Wer bereits engagiert ist, beachtet den Stopp bei 75,00 Euro.

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