BASF
- Stefan Limmer - Redakteur

BASF-Aktie unter Druck – wie weit geht der Abverkauf?

Die BASF-Aktie leidet seit Wochen unter Verkaufsdruck. Die jüngsten Zahlen zum zweiten Quartal sorgten Mitte Juli für zusätzliche Unsicherheit unter den Marktteilnehmern. Seitdem hat sich die Abwärtsdynamik weiter verstärkt.

Der operative Gewinn (EBIT) vor Sondereffekten stieg im Zeitraum April bis Juni um rund zwölf Prozent auf 2,05 Milliarden Euro, wie die im DAX notierte Gesellschaft am Donnerstag mitteilte. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 1,3 Milliarden Euro. Das waren gut zwölf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Mit den Ergebniszahlen verfehlte aber BASF leicht die Prognosen der Analysten, die mit einem EBIT von 2,1 Milliarden Euro und einem Nettogewinn von 1,4 Milliarden Euro gerechnet haben. Der Umsatz kletterte im zweiten Jahresviertel hingegen nur um 0,6 Prozent auf knapp 18,5 Milliarden Euro. Dabei drückten vor allem ungünstige Wechselkurse auf die Erlöse.

Optimistische Analysten

Die Experten sind trotz des jüngsten Abverkaufs weiterhin zuversichtlich für die weitere Entwicklung der BASF-Aktie. Ein Großteil der von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragten Experten rät weiterhin zum Kauf des DAX-Titels. Das durchschnittliche Kursziel der Finanzprofis liegt bei 88 Euro. Auf dem derzeitigen Kursniveau entspricht dies einem Gewinnpotenzial von fast 20 Prozent.

Wichtige Unterstützung

Aktuell notiert die BASF-Aktie im Bereich der markanten Unterstützung bei 75 Euro. Dort haben die Bullen die Chance die Oberhand zu gewinnen. Investierte Anleger bleiben dabei. Zumal der Konzern seinen Ausblick für das laufende Jahr bestätigt hat. Ein Stopp bei 69 Euro sichert die Position nach unten ab.

(mit Material von dpa-AFX)

 

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