BASF
- Marion Schlegel - Redakteurin

BASF-Aktie mit Kaufsignal: Das sagen Deutsche Bank & Co

Die Aktie von BASF hat sich seit ihrem Tief Anfang August bei 73,19 Euro deutlich erholen können. Mittlerweile notiert das Papier wieder bei 78,30 Euro. Zuletzt gelang BASF dabei der Sprung über den kurzfristigen Abwärtstrend, was als positives Signal zu werten ist. Der nächste Widerstand wartet nun im Bereich von 80 Euro, wo die 200-Tage-Linie verläuft. Spielen die Aktienmärkte mit, könnte die Aktie relativ rasch wieder in Richtung ihres erst im Juni bei 88,28 Euro markierten Allzeithochs laufen. Optimistisch sind auch die Analysten der Deutschen Bank und der UBS.

Zweimal „Kaufen“, einmal „Halten“
Die Analysten der Deutschen Bank haben zwar ihr Ziel von 94 auf 92 gesenkt, ihre Einschätzung aber auf „Buy“ belassen. Analyst Tim Jones passte die Gewinnerwartungen für einige europäische Chemiekonzerne an. 2015 dürfte die Konjunktur besser laufen, allerdings nur moderat, schrieb er in einer Branchenstudie. Dank ihrer Kostenkontrolle und Kapazitätsdisziplin dürften viele Unternehmen gewinnseitig aber bereits von einem moderaten Absatzwachstum deutlich profitieren. Zu den "Top Picks" des Analysten zählen BASF, Air Liquide, Symrise und Akzo Nobel.

Noch ein Stück zuversichtlicher sind die Experten der Schweizer Großbank UBS. Sie haben die Einstufung für BASF auf "Buy" mit einem Kursziel von 96 Euro belassen. Die Anleger sorgten sich zu sehr um das Geschäft des Chemiekonzerns im asiatisch-pazifischen Raum, schrieb Analyst Thomas Gilbert in einer Studie vom Dienstag. Dort sei die Talsohle bereits durchschritten. Auf Basis der Gewinnschätzungen für 2015 würden die Aktien circa 30 Prozent unter dem europäischen Branchendurchschnitt gehandelt.

Die US-Bank Citigroup hat BASF hingegen in ihrer vor Kurzem veröffentlichten Einschätzung auf "Neutral" mit einem Kursziel von 82 Euro belassen. Die Sommerflaute wecke leichte Bedenken hinsichtlich der zweiten Jahreshälfte, schrieb Analyst Andrew Benson in einer Studie zum weltweiten Chemiesektor. Anlass zur Sorge gäben die jüngsten Konjunkturdaten und zahlreiche geopolitische Spannungen. Das verlangsamte Angebotswachstum bei Ethylen und anderen Produktkategorien hingegen biete Raum für Optimismus. Alles in allem deute einiges auf eine zyklische Erholung im kommenden Jahr hin.

Top-Langfrist-Investment
DER AKTIONÄR sieht die BASF-Aktie als absolutes Basisinvestment für langfristig orientierte Anleger. Diese sollten in jedem Fall investiert bleiben und ihre Position mit einem Stopp bei 69 Euro nach unten absichern.

(Mit Material von dpa-AFX)

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| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

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