BASF
- DER AKTIONÄR

BASF: 40 Prozent Potenzial, aber…

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Die Talfahrt der BASF-Aktie setzt sich ungebremst fort. Im schwachen Marktumfeld ist der DAX-Titel am Donnerstag erneut unter Druck geraten und notiert nur noch knapp oberhalb der 70-Euro-Marke. Seit dem Zwischenhoch im April hat die Aktie des Chemiekonzerns damit bereits rund 25 Prozent an Wert verloren.

Trotz der massiven Verluste in den vergangenen Wochen bleibt das US-Analysehaus Bernstein Research sehr bullish für BASF. Analyst Jeremy Redenius hat die Einstufung auf „Outperform“ mit einem fairen Wert von 102 Euro belassen. Auf dem aktuellen Niveau entspricht dies einem Kurspotenzial von etwa 40 Prozent. Die Produktionsvolumina der wichtigsten europäischen Chemiekonzerne im Juni seien im Vergleich zum Vormonat weitgehend stabil geblieben, schrieb der Experte in einer Sektorstudie.

Weniger optimistisch zeigt sich Analyst Christoph Schöndube von Independent Research. Er hat das Kursziel für BASF von 88 auf 82 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Halten" belassen. Allerdings liegt auch sein fairer Wert deutlich über dem aktuellen Kursniveau. Schöndube begründete die Zieländerung lediglich mit der gesunkenen Branchenbewertung.

Ausgestoppt

Durch das deutliche Minus in der laufenden Woche ist die BASF-Aktie unter den Stoppkurs des AKTIONÄR gerutscht. Auch wenn die langfristigen Aussichten des Weltmarktführers weiterhin stimmen, sollte vor einem Neueinstieg abgewartet werden, bis die Talfahrt ein Ende findet. Nach dem Turnaround können sich Anleger dann wieder auf die attraktive Dividendenrendite von inzwischen rund vier Prozent freuen.

Zuletzt ist die Aktie von BASF auf eine erste Unterstützung aufgelaufen. Hier wird es nun spannend, ob diese halten wird. Ein starkes positives Signal würde erst der Sprung über den seit April dieses Jahres ausgebildeten Abwärtstrend bringen. Ein erster Schritt dahin wäre die Rückeroberung des Supports bei 76 Euro.

(Mit Material von dpa-AFX)


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  • Elia Awwad -
    So gut wie alle Aktien fallen,der gesamtpolitische Hintergrund wird bei Euch bei den einzelnen Aktien nicht berücksichtigt. Ein -gerade in der heutigen Zeit- massiver Mangel. Die mikroökonomische Analyse der BASF-Akie ist m.E. genau deshalb mangelhaft.

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