BASF
- DER AKTIONÄR

BASF: 40 Prozent Potenzial, aber…

basf 20140408

Die Talfahrt der BASF-Aktie setzt sich ungebremst fort. Im schwachen Marktumfeld ist der DAX-Titel am Donnerstag erneut unter Druck geraten und notiert nur noch knapp oberhalb der 70-Euro-Marke. Seit dem Zwischenhoch im April hat die Aktie des Chemiekonzerns damit bereits rund 25 Prozent an Wert verloren.

Trotz der massiven Verluste in den vergangenen Wochen bleibt das US-Analysehaus Bernstein Research sehr bullish für BASF. Analyst Jeremy Redenius hat die Einstufung auf „Outperform“ mit einem fairen Wert von 102 Euro belassen. Auf dem aktuellen Niveau entspricht dies einem Kurspotenzial von etwa 40 Prozent. Die Produktionsvolumina der wichtigsten europäischen Chemiekonzerne im Juni seien im Vergleich zum Vormonat weitgehend stabil geblieben, schrieb der Experte in einer Sektorstudie.

Weniger optimistisch zeigt sich Analyst Christoph Schöndube von Independent Research. Er hat das Kursziel für BASF von 88 auf 82 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Halten" belassen. Allerdings liegt auch sein fairer Wert deutlich über dem aktuellen Kursniveau. Schöndube begründete die Zieländerung lediglich mit der gesunkenen Branchenbewertung.

Ausgestoppt

Durch das deutliche Minus in der laufenden Woche ist die BASF-Aktie unter den Stoppkurs des AKTIONÄR gerutscht. Auch wenn die langfristigen Aussichten des Weltmarktführers weiterhin stimmen, sollte vor einem Neueinstieg abgewartet werden, bis die Talfahrt ein Ende findet. Nach dem Turnaround können sich Anleger dann wieder auf die attraktive Dividendenrendite von inzwischen rund vier Prozent freuen.

Zuletzt ist die Aktie von BASF auf eine erste Unterstützung aufgelaufen. Hier wird es nun spannend, ob diese halten wird. Ein starkes positives Signal würde erst der Sprung über den seit April dieses Jahres ausgebildeten Abwärtstrend bringen. Ein erster Schritt dahin wäre die Rückeroberung des Supports bei 76 Euro.

(Mit Material von dpa-AFX)


Erfolg an der Börse als Contrarian!

Kasse statt Masse

Autor: Fisher, Ken
ISBN: 9783864703188
Seiten: 352
Erscheinungsdatum: 22.07.2015
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden/Schutzumschlag
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

Ken Fisher ist unter Investoren und Börsianern eine Legende. Als Anleger ist er ein sogenannter Contrarian. Das heißt, er denkt und handelt anders, als es die Masse der Anleger tut. Sind alle skeptisch, steigt er ein. Sind alle euphorisch, wird er vorsichtig. In diesem Buch zeigt Ken Fisher, warum man als Contrarian an der Börse mehr Erfolg haben kann und meistens auch wird, als es normalen Anlegern vergönnt ist. Und er erklärt Ansätze und Strategien, mit denen jeder Leser selbst zum Contrarian werden und an der Börse Geld verdienen kann.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Elia Awwad -
    So gut wie alle Aktien fallen,der gesamtpolitische Hintergrund wird bei Euch bei den einzelnen Aktien nicht berücksichtigt. Ein -gerade in der heutigen Zeit- massiver Mangel. Die mikroökonomische Analyse der BASF-Akie ist m.E. genau deshalb mangelhaft.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

BASF: Neues Kaufsignal

Die Aktie von BASF am ersten Handelstag der neuen Börsenwoche einen guten Start hingelegt. Die Anteilscheine des weltgrößten Chemieriesen kletterten wohl auch durch den Rückenwind solider Konjunkturdaten aus China und Japan erstmals in diesem Jahr über die Marke von 82,00 Euro und markierten damit … mehr