BASF
- Thorsten Küfner - Redakteur

BASF: Über 40 Prozent Aufwärtspotenzial

Das US-Analysehaus Bernstein Research hat gestern die Einstufung für die Aktien von BASF auf "Outperform" belassen. Das Kursziel beträgt nach wie vor 95 Euro. Daraus ergibt sich ausgehend vom aktuellen Kursniveau sattes Aufwärtspotenzial von mehr als 40 Prozent. Der Ausverkauf im Chemiesektor biete Gelegenheiten, sofern negative Überraschungen bei den Zahlen für das dritte Quartal ausblieben, schrieb Analyst Jeremy Redenius in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Der Quartalsbericht von BASF dürfte den Erwartungen in etwa entsprechen, nachdem die Konsenserwartungen im vergangenen Monat nach unten korrigiert worden seien.

Leichte Erholung, aber noch keine Entwarnung

Die BASF-Aktie setzte ihre Talfahrt auch im gestrigen Handel fort, im vorbörslichen Handel kann der Kurs hingegen endlich wieder etwas zulegen. BASF ist zwar ein hervorragendes Unternehmen, mit starkem Management, einer soliden Bilanz und einer breiten, strategisch sinnvollen Positionierung. Dennoch sollten die Nachfrageschwäche in der europäischen Chemiebranche, die aktuelle Marktverfassung und das trübe Chartbild nicht unterschätzt werden. Anleger bleiben bei dem günstig bewerteten DAX-Titel daher vorerst an der Seitenlinie und warten eine Aufhellung des Chartbildes ab.
(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

BASF: Da geht noch was

Die Aktie von BASF hängt nach wie vor unter dem hartnäckigen Widerstandsbereich um die Marke von 91 Euro fest. Rein fundamental betrachtet hätte der DAX-Titel laut den Experten von Macquarie allerdings Luft bis in den dreistelligen Bereich – zumal in diesem Jahr auch die Tochter Wintershall wieder … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

BASF: 2017 könnte richtig gut werden …

2015 und 2016 konnte BASF wegen des dramatischen Verfalls der Ölpreise, der auch die Energietochter Wintershall stark belastete, seine Anteilseigner nicht unbedingt mit starken Zahlen verwöhnen. Dies könnte sich nun allerdings wieder ändern, denn die Perspektiven für den Chemieriesen hellen sich in … mehr