BASF
- Thorsten Küfner - Redakteur

BASF: Trotz Rückschlag – Credit Suisse hebt den Daumen

Der Chemieriese BASF stoppt die Zulassungsprozesse für Gen-Kartoffeln in Europa und stellt die Forschung für Futtermais ein. Die Experten der Credit Suisse lässt dies jedoch kalt. Sie raten weiterhin zum Kauf der Anteile des DAX-Konzerns.

BASF reagiert auf die anhaltende Kritik an seinen Genkartoffeln in Europa. Der Chemie-Weltmarktführer wird deshalb die Zulassungsprojekte für die Projekte Fortuna, Amadea und Modena einstellen. Bereits Anfang 2012 hatte der Konzern wegen der mangelnden Akzeptanz in der Bevölkerung die Sparte Pflanzenbiotechnologie von Deutschland in die USA verlegt. Darüber hinaus beendet BASF seien Forschung für Futtermais mit verbesserten Nährstoffen.

Kursziel 78,00 Euro

Indes hat Credit Suisse das Kursziel für die BASF-Titel von 70,00 auf 78,00 Euro erhöht. Die Einschätzung lautet nach wie vor "Outperform". Die Analysten räumten jedoch ein, dass sie davon ausgehen, der europäische Chemiebranche werde die gewinne 2013 organisch nur um 4,5 Prozent steigern können, während der Markt mit sechs Prozent rechnet. BASF zählt unabhängig davon weiterhin zu den bevorzugten Aktien der Experten innerhalb der Branche.

Ein Basisinvestment

Der hervorragend aufgestellte Chemieweltmarktführer BASF glänzt mit seiner soliden Bilanz und seinem breit diversifizierten Produktportfolio. Vor diesem Hintergrund ist die Qualitätsaktie mit einem KGV von 12 und einer Dividendenrendite von fast vier Prozent immer noch ein Basisinvestment, zumal sich auch das Chartbild durch den Sprung über das bisherige Hoch weiter aufgehellt hat. Bestehende Positionen sollten bei 57,00 Euro abgesichert werden.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

BASF: Keine Panik!

Beim Blick auf die Kursentwicklung im vorbörslichen Handel dürfte den Anteilseignern des weltgrößten Chemiekonzerns BASF nicht gerade warm ums Herz werden. Denn die DAX-Papiere verbilligen sich um knapp vier Prozent. Was steckt hinter diesem unschönen Auftakt in die neue Handelswoche? mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

BASF: Es hätte schlimmer kommen können ….

Bei BASF haben die anhaltend niedrigen Öl- und Gaspreise auf die Bilanz gedrückt. Aber auch das Geschäft mit Chemikalien entwickelte sich im ersten Quartal nicht zuletzt wegen niedriger Verkaufspreise schlechter. Der operative Gewinn (Ebit) vor Sondereffekten sank um acht Prozent auf fast 1,9 … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

BASF vor den Zahlen: Das erwarten die Analysten

Niedrige Öl- und Gaspreise haben bei BASF Experten zufolge erneut tiefe Spuren in der Bilanz hinterlassen. Analysten rechnen im Auftaktquartal 2016 deshalb und wegen des verkauften Gashandelsgeschäfts mit einem Gewinneinbruch in der Öl- und Gassparte. BASF veröffentlicht seine Zahlen im rahmen der … mehr