BASF
- Thorsten Küfner - Redakteur

BASF: S&P senkt den Daumen

Die Ratingagentur S&P hat die Kreditwürdigkeit des weltgrößten Chemieproduzenten BASF erneut näher unter die Lupe genommen. Das Ergebnis der Analyse dürfte den Anteilseignern des DAX-Konzerns nicht unbedingt gefallen. Denn die langfristige Bonitätsnote für das Unternehmen wurde von „A+“ auf „A“ gesenkt.

Der Ausblick für Kreditwürdigkeit wurde allerdings auf „stabil“ belassen. S&P führte die Abstufung auf die schlechteren Bedingungen bei Rohstoffchemikalien und dem Einbruch der Öl- und Gaspreise, die zwei der fünf Geschäftsbereiche von BASF belasten, zurück. Die Experten gehen zudem davon aus, dass sich die wichtigsten Finanzkennzahlen in den kommenden beiden Jahren eher unter den bisherigen Prognosen bleiben dürften. In diesem Zeitraum wird nicht mit einer deutlichen Reduzierung der Verbindlichkeiten gerechnet. Allerdings lobt S&P auch, dass der stabile Ausblick die „Vielfältigkeit und Belastbarkeit“ des Gesamtgeschäftes widerspiegelt. Hier zeigt sich, dass in der weniger volatilen Spezialchemie ein großer Teil des Umsatzes erzielt wird.

 

Hürde genommen
Anleger können trotz der Absenkung des Kreditratings um eine Stufe gelassen bleiben, zumal S&Ps Ausblick „stabil“ lautet. Nachdem sich das Chartbild durch den Sprung über den horizontalen Widerstand bei 64 Euro weiter aufgehellt hat, können Anleger beim günstig bewerteten DAX-Titel wieder zugreifen. Der Stopp sollte bei 55,50 Euro platziert werden.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

BASF-Aktie: Ein hartes Urteil

Die BASF-Aktie zählt am Dienstag zu den stärksten Werten im DAX. Aus charttechnischer Sicht steht der Ausbruch nun kurz bevor. Von den Analysten gibt es derzeit allerdings keinen Rückenwind. Im Gegenteil: Die Schweizer Bank Credit Suisse hat ihre Verkaufsempfehlung bestätigt. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

BASF: Das tut weh

Nachdem die Aktie von BASF zuletzt deutlich zulegen konnte und der Weg aus charttechnischer Sicht bis knapp 76 Euro zunächst frei war, folgte nun die Korrektur, wodurch sich das Chartbild wieder merklich eingetrübt hat. Und auch von Seiten der Analysten kommt vorerst kein Rückenwind. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

BASF: Rückzug – und jetzt

Die BASF-Tochter Wintershall hat mit anderen westeuropäischen Energieunternehmen den Antrag in Polen auf eine Beteiligung an der Gaspipeline Nord Stream 2 zurückgezogen. "Wir treten der Nord Stream 2 AG jetzt nicht bei, sind aber an der Umsetzung des Projektes weiterhin sehr interessiert und … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

BASF drückt weiter auf das Gaspedal

Der Iran will zum größten Produzenten in der Petrochemie am Persischen Golf aufsteigen und deutsche Konzerne wollen daran mitverdienen. Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF prüfe eine Investition von vier Milliarden Dollar, berichtet das "Handelsblatt" (Montagausgabe) unter Berufung auf … mehr