BASF
- Werner Sperber - Redakteur

BASF: Mit neuer Energie; Börsenwelt Presseschau III

Die Experten von Börse Online verweisen auf die Absicht von BASF, bis zum Jahresende mit dem auf Batterien spezialisierten Konzern Toda Kogyo ein Gemeinschaftsunternehmen zu gründen, welches vor allem Materialien für die Kathoden von Lithium-Ionen-Batterien produziert (Anmerkung der Redaktion:Entsprechend der vorliegenden elektrischen Polarität zwischen den Elektroden wird einer Kathode entweder ein Pluspol oder ein Minuspol zugeordnet. Bei freiwillig ablaufenden Redoxreaktionen, wie beim Entladevorgang von Batterien, ist die Kathode die positive Elektrode und die Anode die negative. Bei einer durch angelegte Spannung erzwungenen Redoxreaktion, wie der Elektrolyse, ist die Kathode die negativ polarisierte Elektrode. Bei wiederaufladbaren Batterien (Akkumulatoren) arbeitet dieselbe Elektrode entweder als Anode oder Kathode, je nachdem, ob der Akkumulator geladen oder entladen wird.). Dieses Joint Venture mit Sitz in Japan soll auch mit Patenten und Produktionskapazitäten ausgestattet werden. So möchte BASF bis zum Jahr 2020 zu einem der drei führenden Anbieter von Batterie-Chemikalien aufsteigen und mit diesem Geschäft mindestens 500 Millionen Euro umsetzen, während es im vergangenen Jahr nur ein zweistelliger Millionenbetrag war. Der Vorstand des weltgrößten Chemiekonzerns schätzt den relevanten Weltmarkt für Kathodenmaterialien und Elektrolyte im Jahr 2020 auf rund fünf Milliarden Euro. Angesichts der hervorragenden Aussichten auch in den anderen Sparten sollten Anleger mit einem Kursziel von 100 Euro bei BASF einsteigen und das Engagement bei 70 Euro absichern.

Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Der vorhergehende Text ist von der genannten Publikation übernommen sowie üblicherweise sinnwahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern. Kollege H. G. hat auf folgendes hingewiesen: Die Bezeichnung "endlos laufender Call-Optionsschein" ist nicht korrekt beziehungsweise irreführend, denn Optionsscheine (im strengen Sinne) haben immer eine Laufzeit. Korrekt müsste es "Turbo-Call-Optionsschein" etc. heißen. Im Sinne der leichteren Lesbarkeit behalten wir jedoch die Formulierung "endlos laufender Call-Optionsschein" bei.)


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| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

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