BASF
- Thorsten Küfner - Redakteur

BASF: Kurssprung nach Gazprom-Deal?

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF und der russische Gasriese Gazprom haben heute einen Asset-Tausch von Öl- und Gasaktivitäten vereinbart. Könnte dieser Deal der Startschuss für eine Rallye des DAX-Titels werden?

Der BASF-Vorstandsvorsitzende Kurt Bock und Gazprom-Chef Alexej Miller haben heute eine Vereinbarung zum Tausch von Assets von Gazprom und der BASF-Tochter Wintershall unterzeichnet. Demnach erhält Wintershall 25 Prozent plus einen Anteil an den Blöcken IV und V der Achimov-Formation des Urengoi-Feldes in Westsibirien. Im Gegenzug erhält Gazprom den 50-prozentigen Anteil der Deutschen am bislang gemeinsam betriebenen Erdgashandel- und Speichergeschäft. Sollten die zuständigen Behörden zustimmen, soll die Transaktion bis spätestens Ende des Jahres 2013 abgeschlossen werden. Zur kompletten Unternehmensmeldung.

Aktie kaum verändert

Der Deal mit Gazprom ist ein sinnvoller Schritt, die Tochter Wintershall noch stärker auf die Öl- und Gasförderung zu fokussieren. Dennoch dürfte diese Meldung allein kaum ausreichen, um dem DAX-Titel spürbaren Rückenwind zu verleihen. Hierzu wären vor allem Daten, die auf eine robuste Weltkonjunktur deuten lassen, notwendig. Für langfristig orientierte Anleger bleibt die günstig bewertete BASF-Aktie weiterhin ein Kauf. Der Stopp sollte bei 46,00 Euro platziert werden.

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