BASF
- Thorsten Küfner - Redakteur

BASF: Jetzt verkaufen?

In einem sehr freundlichen Marktumfeld können auch die Anteilscheine des Chemie-Weltmarktführes BASF deutlich zulegen. Dabei stören sich die Marktteilnehmer offenbar auch nicht an einem sehr negativen Analystenkommentars aus dem Hause KeplerCheuvreux, in dem dazu geraten wird, sich von den DAX-Titeln zu trennen.

So hat das Analysehaus das Kursziel für die BASF´-Aktie von 75 auf 60 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Reduce" belassen. Analyst Christian Faitz betonte, den Gegenwind von der Nachfrageseite dürfte der Chemiekonzern wohl kaum einfach so wegstecken können. Die BASF bediene eine ganze Bandbreite von Branchen und hänge zu sehr von der Konjunktur ab. Faitz kürzte seine Gewinnschätzungen je Aktie für 2015 bis 2017 um bis zu 10 Prozent.

DAX-Titel bleibt attraktiv
DER AKTIONÄR bleibt hingegen für die BASF-Aktie zuversichtlich gestimmt und rät davon ab, die Papiere jetzt zu verkaufen. Im Gegenteil: Der Konzern glänzt mit einer breiten Produktpalette, einer starken Marktstellung in zahlreiche attraktiven Märkten, einem starken Management und einer soliden Bilanz. Die Bewertung dieses Top-Unternehmens ist mit einem KGV von 12 und einer Dividendenrendite von 4,2 Prozent derzeit sehr günstig.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

BASF: Da geht noch was

Die Aktie von BASF hängt nach wie vor unter dem hartnäckigen Widerstandsbereich um die Marke von 91 Euro fest. Rein fundamental betrachtet hätte der DAX-Titel laut den Experten von Macquarie allerdings Luft bis in den dreistelligen Bereich – zumal in diesem Jahr auch die Tochter Wintershall wieder … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

BASF: 2017 könnte richtig gut werden …

2015 und 2016 konnte BASF wegen des dramatischen Verfalls der Ölpreise, der auch die Energietochter Wintershall stark belastete, seine Anteilseigner nicht unbedingt mit starken Zahlen verwöhnen. Dies könnte sich nun allerdings wieder ändern, denn die Perspektiven für den Chemieriesen hellen sich in … mehr