BASF
- Werner Sperber - Redakteur

BASF: Investierer sind sehr gefragt; Börsenwelt Presseschau IV

Die Experten von Börse Online zählen die breite Aufstellung von BASF zu den Stärken des weltgrößten Chemieunternehmens. Damit lassen sich Ertragsschwankungen in einzelnen Geschäftsfeldern gut ausgleichen, wie auch die Zahlen für das erste Quartal des laufenden Jahres belegen. Die Umsatzrückgänge im Geschäft mit Öl und Gas wurden dabei durch Erlöszuwächse mit Chemie und Pflanzenschutzmitteln ausgeglichen. Der Konzerngewinn stieg deshalb im Jahresvergleich um zwei Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. BASF-Chef Kurt Bock (Anmerkung der Redaktion: Gemeint ist Vorstandsvorsitzender Dr. Kurt Bock.) erwartet für das Gesamtjahr einen leichten Zuwachs beim operativen Gewinn, wenn Sondereffekte unberücksichtigt bleiben. Die Experten schätzen, BASF sei so gut aufgestellt, um trotz negativer Währungseinflüsse im zweiten Halbjahr ein stärkeres Gewinnwachstum zu erreichen. Wenn das Geschäft mit Chemie wieder besser läuft, kann BASF als Weltmarktführer die steigenden Preise für Rohstoffe und Energie an die Kunden weitergeben, also die Preise erhöhen. Der Vorstand wird zudem die derzeit niedrigen Finanzierungskosten für Übernahmen und Investitionen nutzen. Beispielsweise möchte Dr. Bock im Schlüsselmarkt China die Kapazitäten in der Stadt Nanjing mit dem lokalen Partner Sinopec ausbauen. Da die Energiekosten in den USA derzeit niedrig sind, gibt BASF dort eine Milliarde Euro aus, um eine Produktionsanlage für die Basischemikalie Propylen zu bauen, welche im nächsten Jahr in Betrieb gehen soll. Anleger sollten die mit einem KGV von 13 für das nächste Jahr bewertete Aktie mit einem Kursziel von 100 Euro und einem Stoppkurs bei 70 Euro kaufen.

Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Der vorhergehende Text ist von der genannten Publikation übernommen sowie üblicherweise sinnwahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern. Kollege H. G. hat auf folgendes hingewiesen: Die Bezeichnung "endlos laufender Call-Optionsschein" ist nicht korrekt beziehungsweise irreführend, denn Optionsscheine (im strengen Sinne) haben immer eine Laufzeit. Korrekt müsste es "Turbo-Call-Optionsschein" etc. heißen. Im Sinne der leichteren Lesbarkeit behalten wir jedoch die Formulierung "endlos laufender Call-Optionsschein" bei.)


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| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

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