BASF
- Thorsten Küfner - Redakteur

BASF: Goldman Sachs sieht kein Potenzial ...oder doch?

Die Negativmeldungen bei BASF reißen derzeit einfach nicht ab. Nach der Ratingsenkung durch die US-Ratingagentur S&P sowie einem negativen Analystenkommentar aus dem Hause Bernstein Research, haben nun auch die Experten von Goldman Sachs sich eher skeptisch zu den Anteilscheinen des Chemieriesen geäußert.

So hat die US-Investmentbank die Einstufung für die BASF-Aktie auf "Sell" belassen. Das Kursziel wurde allerdings mit 69,50 Euro bestätigt und liegt somit trotz der Verkaufsempfehlung weiter über dem aktuellen Kursniveau.... Analyst Jaideep Pandya betonte im Rahmen seiner jüngsten Branchenstudie, die Chemiekonzerne seien im vierten Quartal beim operativen Ergebnis im Schnitt um drei Prozent hinter den Erwartungen zurückgeblieben. BASF und Yara hätten zudem unter strukturellen Belastungen im Agrargeschäft und bei der Herstellung von Vorprodukten gelitten.

Keine Panik
Das Marktumfeld ist für BASF derzeit wahrlich nicht einfach und könnte noch längere Zeit herausfordernd bleiben. Allerdings sollte dies angesichts der schwachen Aktienkursentwicklung der vergangenen Monate und der aktuell günstigen Bewertung bereits eingepreist sein. Tradingorientierte Anleger können wegen des mittlerweile wieder positiven Chartbildes wieder einen Fuß in die Tür stellen (Stopp: 55,50 Euro).

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

BASF: Kursziel gesenkt, trotzdem ein Kauf

Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Aktie des Chemieriesen BASF nach der Brexit-Entscheidung noch einmal genauer analysiert. An der grundsätzlichen Einschätzung der DAX-Titel hat sich bei den Experten zwar nichts geändert, allerdings liegt das neue Kursziel für die BASF-Anteile nun etwas … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

BASF: Brexit? Keine Panik!

BASF-Vorstandschef Kurt Bock hat mit Bedauern auf das britische Votum für einen EU-Austritt reagiert. Grund zur Panik besteht allerdings nicht. Bock betonte: "Die Entscheidung hat Unsicherheit für Märkte, Unternehmen und Haushalte zur Folge. Es sollte daher im Interesse beider Seiten liegen, … mehr
| Werner Sperber | 0 Kommentare

Anlage-Spezialisten: BASF macht alles richtig

Die Sachkenner des Aktionärsbrief erklären, BASF ergänzt die Produkt-Palette durch den Kauf der deutschen Firma Chemetall für rund 3,4 Milliarden Euro. Die Bewertung mit einem KUV von 4 ist komfortabel. Vorstandsvorsitzender Dr. Kurt Bock zeigt Sinn für Proportionen: Er macht keine Megadeals, … mehr