BASF
- Thorsten Küfner - Redakteur

BASF: Ein starker Start und gute Aussichten

Beim Ludwigshafener Chemieriesen BASF fand gestern die Hauptversammlung statt. Konzernchef Kurt Bock zeigte sich mit dem Geschäftsverlauf in den ersten vier Monaten zufrieden, blickt optimistisch in die Zukunft und kündigte erneut an, bei der Konsolidierung der Chemiebranche im Zuge der jüngsten Mega-Deals mitmischen zu wollen.

Dank der positiven Entwicklung in Asien konnte BASF laut Bock in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres Umsatz und Gewinn deutlich steigern. Auch bei der im Öl- und Gasbereich aktiven Tochter Wintershall liefen die Geschäfte im Zuge der Ölpreisstabilisierung wieder besser. Bock betonte aber: "In Anbetracht der vielen Unsicherheiten werden wir trotzdem weiterhin sparsam und vorsichtig agieren, Kosten und Investitionen streng kontrollieren." Trotz des positiven Jahresauftakts geht der DAX-Konzern für das Gesamtjahr weiterhin „nur“ von einem EBIT-Zuwachs von zehn Prozent aus, was viele Marktteilnehmer für zu niedrig halten. Bock erklärte diesbezüglich: Die zweite Jahreshälfte wird zeigen, ob wir wirklich tiefstapeln."

Zukäufe durchaus denkbar
Im Hinblick auf die derzeitigen Mega-Merger innerhalb der Branche zeigte sich Bock gelassen und betonte erneut, die Agrarchemiesparte stärken zu wollen: „Dazu zählen Akquisitionen, das können wir uns durchaus vorstellen."

Kaufen und liegen lassen
DER AKTIONÄR bleibt ebenso wie die Mehrheit der Analysten weiterhin von der Aktie von BASF überzeugt. Das hervorragend positionierte Unternehmen ist derzeit noch moderat bewertet und verfügt über gute Aussichten. Der Blue Chip bleibt eine Aktie, die man sich, aber auch seinen Kindern oder Enkeln ins Depot legen kann – und sie dort auch über Jahre liegen lässt.

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