BASF
- Norbert Sesselmann - Redakteur

BASF: Ein „Top-Pick“ für 2012

BASF will 2020 über 100 Milliarden Dollar umsetzen. Der Schlüssel zum Erfolg sind die Schwellenländer. Der Firmensitz Ludwigshafen kommt hierbei nicht zu kurz. Hier wird kräftig investiert. Für die Deutsche Bank ist die BASF-Aktie ein „Top-Pick“ für 2012.

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF hat für seinen Wachstumskurs vor allem die Schwellenländer in den Blick genommen. In Staaten wie China, Indien und Brasilien will BASF bis 2020 fast die Hälfte der Konzernumsätze erzielen. Insgesamt rechnet der Vorstandsvorsitzende Kurt Bock für das Jahr 2020 mit weltweiten Erlösen von 115 Milliarden Euro. Für das laufende Jahr rechnen Analysten mit einem Umsatz von knapp 72 Milliarden Euro. Trotz des Wachstums in China und Brasilien wird BASF bis 2015 bis zu zehn Milliarden Euro in den Standort Ludwigshafen investieren und neue Stellen schaffen.

Deutsche Bank optimistisch

Die Deutsche Bank rät dazu, die Aktie von BASF zu kaufen. Analyst Tim Jones erklärte, dass die Preismacht und das aktive Portfoliomanagment seiner Ansicht nach die Konjunktursensitivität des Weltmarktführers BASF reduzieren. Die Herausforderungen, die die Ludwigshafener 2012 meistern müssen, sollten bereits größtenteils im Kurs eingepreist sein. Die Aktie ist für Jones ein „Top-Pick" für das Jahr 2012.

Hier stimmt die Chemie noch immer

BASF überzeugt mit einer starken Stellung in attraktiven Zukunftsmärkten sowie einer soliden Bilanz. Die Aktie des Weltmarktführers ist mit einem 2012er-KGV von 10 und einer Dividendenrendite von mehr als vier Prozent sehr attraktiv. Das Kursziel lautet nach wie vor 70,00 Euro, der Stopp sollte auf 41,50 Euro nachgezogen werden.

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