BASF
- Werner Sperber - Redakteur

BASF: Die Verschnaufpause nutzen; Börsenwelt Presseschau II

Die Experten der Euro am Sonntag schreiben, jüngsten Studien zufolge würde davon ausgegangen, vor dem Jahr 2030 wird der Höhepunkt der Ölförderung (peak oil) erreicht, danach würden die geförderten Mengen beständig sinken. Ohne Rohöl hätten auch Chemiekonzerne keinen Rohstoff mehr, um grundlegendste Chemikalien daraus herzustellen, welche für Schminke, Farben, Kunststoffe, Klebstoffe, Düngemittel und Medikamente benötigt werden. Aus der Natur, also aus Pflanzen und mit Hilfe von Enzymen und Mikroorganismen, lassen sich ebenfalls viele chemische Rohstoffe gewinnen, doch das dauert mitunter lange und die Erträge sind mitunter gering. Die Beratungsgesellschaft Ernst & Young schätzt, das Marktvolumen für diese sogenannten Bio-Chemikalien versechsfacht sich vom Jahr 2010 bis zum Jahr 2020 auf 515 Milliarden Euro. BASF hat bereits vor vier Jahren die Firma Cognis gekauft, welche sich auf solche Biochemikalien spezialisiert hat. In einem Gemeinschaftsunternehmen mit dem niederländischen Konzern Purac stellt BASF sogenannte biologische Bernsteinsäure her, welche Weichmachern und sogenannten Biokunststoffen zugesetzt wird. Analysten schätzen, BASF werde in diesem und im nächsten Jahr weniger erlösen als noch im vergangenen Jahr. Die Profitabilität und die Gewinne sollen allerdings zulegen. Die aktuelle Konsolidierung des Aktienkurses sollten Anleger deshalb nutzen, um mit einem Kursziel von 95 Euro einzusteigen und ihr Investment bei 70 Euro abzusichern.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Der vorhergehende Text ist von der genannten Publikation übernommen sowie üblicherweise sinnwahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern. Kollege H. G. hat auf folgendes hingewiesen: Die Bezeichnung "endlos laufender Call-Optionsschein" ist nicht korrekt beziehungsweise irreführend, denn Optionsscheine (im strengen Sinne) haben immer eine Laufzeit. Korrekt müsste es "Turbo-Call-Optionsschein" etc. heißen. Im Sinne der leichteren Lesbarkeit behalten wir jedoch die Formulierung "endlos laufender Call-Optionsschein" bei.)




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| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

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