BASF
- Thorsten Küfner - Redakteur

BASF: Deutsche Bank hebt den Daumen

Nachdem BASF am Freitag wieder einmal starke Quartalszahlen vorgelegt und mit dem Ausblick für 2012 die Marktteilnehmer positiv überrascht hat, müssen nun viele Analysten ihre Schätzungen überarbeiten. Darunter auch die Deutsche Bank, die umgehend das Kursziel für den DAX-Wert anhebt.

Am Freitag konnte BASF wieder einmal mit starken Ergebnissen sowie einem überraschend positiven Ausblick glänzen. Dies hat viele Analysten dazu veranlasst, den DAX-Titel noch einmal näher unter die Lupe zu nehmen. So hat etwa die Deutsche Bank das Kursziel für die Aktie von 65,00 auf 75,00 Euro angehoben. Analyst Tim Jones rät weiterhin zum Kauf. Die Konjunkturperspektiven seien zwar nach wie vor ungewiss, doch Jones rechnet mittlerweile mit einer leichten Erholung der Weltwirtschaft. Vor diesem Hintergrund hob er die Gewinnerwartungen um 19 bis 24 Prozent an. Indes haben auch Commerzbank, Credit Suisse und Societe Generale die BASF-Aktie näher unter die Lupe genommen.

Credit Suisse ist zuversichtlich

Eher skeptisch ist die Societe Generale, die nur zum Halten rät. Das Kursziel wurde von 64,00 auf 65,00 Euro angehoben. Ihr Kursziel von 60,00 Euro wird die Commerzbank überarbeiten. Analyst Lutz Grueten belässt indes seine Einschätzung bei „Add". Die Credit Suisse bestätigte die Einstufung für den DAX-Wert mit „Outperform". Das Ziel wurde von 65,00 auf 76,00 Euro erhöht.

Klarer Kauf

Ein Einstieg bei BASF auf dem aktuellen Niveau sollte sich lohnen. Schließlich ist die Aktie mit einem 2012er-KGV von 12 (2013er-KGV von 10) und einer Dividendenrendite von vier Prozent angesichts der enorm starken Positionierung in vielen attraktiven Märkten, der breiten Produktpalette sowie der soliden Bilanz immer noch günstig bewertet. Zudem ist aus charttechnischer Sicht nach der jüngsten Konsolidierung der Weg nach oben weiterhin frei. Der Stopp sollte nun auf 45,00 Euro nachgezogen werden.

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