BASF
- Thorsten Küfner - Redakteur

BASF: Das schmerzt

Der weltgrößte Chemieproduzent BASF hat Ende vergangener Woche eine Analystenveranstaltung zum Asien-Pazifikgeschäft abgehalten. Damit konnten die Ludwigshafener einige Experten überzeugen – einige aber nicht. So bleibt beispielsweise das US-Analysehaus Bernstein Research weiterhin skeptisch gestimmt.

So hat Bernstein die Einstufung für die Anteile von BASF nach der Analystenveranstaltung auf "Underperform" mit einem Kursziel von 60 Euro belassen. Analyst Jeremy Redenius betonte, der Chemiekonzern halte auch nach einigen schweren Jahren an seiner Strategie für die Region fest. Wahrscheinlich dürften aber auch in den kommenden drei Jahren die Resultate dort sich nicht verbessern. Der jüngste Ausblick für das Asien-Pazifik-Geschäft bis 2020 sei bereits etwas schwächer ausgefallen.

 

Anleger können dennoch zugreifen
DER AKTIONÄR bleibt für die Aktie von BASF hingegen weiterhin zuversichtlich gestimmt. Die mittel- bis langfristigen Perspektiven sind durchaus gut, die Bewertung aktuell moderat. Zudem winkt eine stattliche Dividendenrendite von mehr als vier Prozent. Anleger können daher zugreifen. Das Investment sollte mit einem Stopp bei 58,00 Euro abgesichert werden.

(Mit Material von dpa-AFX)


 

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