BASF
von Thorsten Küfner - Redakteur

BASF: Beneidenswert stark

Das könnte vielen Finanzministern weltweit die Tränen in die Augen treiben: Der Chemiekonzern BASF hat sich am Kapitalmarkt mit einer zehnjährigen Anleihe eine Milliarde Euro besorgt – zu einem Zinskupon von nur zwei Prozent. Doch nicht nur deshalb lohnt sich ein genauerer Blick auf den DAX-Titel.

Während die Finanzminister einst sicher geltender Staaten wie Italien oder Spanien für zehnjährige Staatsanleihen trotz mehrfacher Intervention der EZB immer noch 4,8 beziehungsweise 5,6 Prozent Zinsen zahlen müssen, leiht sich der weltgrößte Chemieproduzent BASF das Kapital derzeit für etwas mehr als zwei Prozent. Kein Wunder, dass Investoren dem DAX-Konzern vertrauen, schließlich lautet das Rating von Moody's „A1", Standard and Poor's stuft die Bonität der Ludwigshafener mit „A+" ein. Der Ausblick ist nach Ansicht beider Häuser stabil.

Favorit für 2013

Während sich Moody's und Standard & Poor's zuversichtlich für die Schuldverschreibungen von BASF zeigen, bleibt die Deutsche Bank von der Aktie des Chemieriesen überzeugt. Analyst Lars Slomka rät deshalb weiterhin zum Kauf der Anteile. Das Kursziel wurde bei 76,00 Euro belassen. Die Papiere des Chemiekonzerns zählen zu seinen zehn deutschen Aktienfavoriten für das kommende Jahr.

Aktie bleibt ein Kauf

Neben den guten charttechnischen Aussichten besticht BASF durch seine starke Position in vielen attraktiven Märkten, ein sehr gutes Management und eine solide Bilanz. Mit einem 2013er-KGV von 11 und einer Dividenderendite von mehr als vier Prozent ist der DAX-Titel zudem noch günstig bewertet, weshalb langfristig orientierte Anleger jetzt zugreifen können. Bereits investierte Anleger sollten den Stoppkurs auf 49,00 Euro nachziehen.

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BASF: Über 40 Prozent Aufwärtspotenzial

Das US-Analysehaus Bernstein Research hat gestern die Einstufung für die Aktien von BASF auf "Outperform" belassen. Das Kursziel beträgt nach wie vor 95 Euro. Daraus ergibt sich ausgehend vom aktuellen Kursniveau sattes Aufwärtspotenzial von mehr als 40 Prozent. Der Ausverkauf im Chemiesektor biete … mehr
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