BASF
- Thorsten Küfner - Redakteur

BASF: Aktie zu teuer?

Sie zählt zu den beliebtesten Aktien der Deutschen und ist in vielen Depots privater und institutioneller Investoren zu finden: Die Aktie des weltgrößten Chemiekonzerns BASF. Ein Kommentar aus dem Hause Bernstein könnte daher vielen Anlegern eher weniger gefallen.

Neben Klassikern wie der Deutschen Telekom, Daimler oder der Commerzbank zieht mittlerweile auch die Aktie des Chemiekonzerns BASF vermehrt die Aufmerksamkeit vieler deutscher Anleger auf sich. Diesen dürfte der jüngste Analystenkommentar aus dem Hause Bernstein weniger gefallen. Denn während etwa die Experten vom Bankhaus Lampe kürzlich erklärte, für die Aktie von BASF noch reichlich Luft nach oben zu sehen, sind die Experten von Bernstein wesentlich skeptischer. Ihrer Ansicht nach liegt der „faire Wert" für die DAX-Titel derzeit sogar noch unter dem aktuellen Kurs von rund 62 Euro.

Kursziel 58,00 Euro

Das US-Analysehaus stuft die Aktie von BASF lediglich mit "Market-Perform" ein. Das Kursziel wurde zudem bei 58,00 Euro belassen. Analyst Jeremy Redenius betonte, der Chemiekonzern habe im Vergleich zu diversifizierten US-Wettbewerbern wie beispielsweise Dow Chemical und DuPont einen Margennachteil. Denn diese Unternehmen profitierten von den relativ zu Europa geringeren Gaspreisen in den USA. Insgesamt sei der Nachteil zwar beachtlich, allerdings räumt Redenius ein, dass sich der Nachteil nicht von Jahr zu Jahr signifikant ausweiten dürfte.

Aktie bleibt ein Kauf

DER AKTIONÄR hält an seiner Einschätzung zu BASF fest: Der DAX-Titel bleibt ein absolutes Basisinvestment im Chemiesektor. Mit einem KGV von 11 ist die Aktie des in attraktiven Wachstumsmärkten hervorragend positionierten Weltmarktführers immer noch günstig bewertet. Anleger sollten daher weiterhin zugreifen. Der Stoppkurs sollte bei 55,00 Euro belassen werden.

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