BASF
- Thorsten Küfner - Redakteur

BASF: Aktie immer noch zu teuer?

Die Experten des Analysehauses Kepler Cheuvreux haben sich wieder einmal näher mit den Anteilscheinen des weltgrößten Chemieproduzenten BASF befasst. Im Rahmen seiner jüngsten Studie ging Analyst Christian Faitz auf zahlreiche Medienberichte über einen möglichen Einsteig des DAX-Konzerns im Übernahmepoker um Syngenta näher ein.

Bezüglich der Meldungen, wonach der Ludwigshafener Chemiekonzern offenbar als „weißer Ritter“ in Erscheinung treten und Syngenta vor der Übernahme durch Monsanto bewahren will, bleibt Faitz gelassen. Er halte dieses Szenario für weit hergeholt, so der Experte. Es hätte seiner Ansicht nach auch nur dann eine realistische Chance, wenn BASF sich vom größten Teil seines Agrarchemie-Geschäfts verabschieden würde. Indes hat er Einstufung für die BASF-Anteilscheine auf "Reduce" belassen. Das Kursziel sieht er unverändert bei 75 Euro und immer noch klar unter dem aktuellen Kursniveau.

Aktie bleibt attraktiv, aber ...
Grundsätzlich bleibt DER AKTIONÄR für die mit einem 2016er-KGV von 13 und einer Dividendenrendite von 3,7 Prozent günstig bewerteten Qualitätstitel von BASF positiv gestimmt. Dennoch sollten konservative Anleger zunächst noch an der Seitenlinie verharren und abwarten, ob BASF wirklich nicht eine 50-Milliarden-Dollar-Übrnahem stemmen will. Denn dies dürfte den Kurs deutlich belasten. Wer die DAX-Titel bereits besitzt, beachtet den Stopp bei 73,00 Euro.
(Mit Material von dpa-AFX)


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