BASF
- Thorsten Küfner - Redakteur

BASF: 36 Prozent Potenzial

Das Gros der Analysten bleibt auch nach den jüngsten Quartalszahlen von BASF weiterhin positiv gestimmt für die Anteile des weltgrößten Chemiekonzerns. Besonders die Experten vom Bankhaus Lampe sehen noch reichlich Potenzial für die DAX-Titel.

Experten, die zum Verkauf von BASF-Papieren raten, bleiben auch nach den jüngsten Quartalszahlen des Ludwigshafener Chemieriesen klar in der Minderheit. Während 24 Analysten zum kauf raten und 17 zumindest dazu, die Aktien zu halten, äußern sich ganze drei Experten kritisch. Zuletzt überwogen wieder klar die Kaufempfehlungen. So hat Equinet die Einstufung von BASF auf "Buy" mit einem Kursziel von 80,00 Euro belassen. Analystin Nadeshda Demidova betonte, dass die Ergebnisse des Chemiekonzerns sehr gut und besser als vom Markt erwartet ausgefallen seien. Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas sieht ein Kursziel von 72,00 Euro (zuvor 70,00 Euro) und bestätigte die Einstufung auf "Outperform" belassen. Analyst James Knight rechnet nun für das erste Halbjahr mit einem EBIT-Anstieg von fünf Prozent, während die BASF-Führung einen Rückgang erwartet.

Ein „Top-Pick"

Noch wesentlich zuversichtlicher ist indes das Bankhaus Lampe. Analyst Heiko Feber hat das Kursziel von 80,00 auf 85,00 Euro angehoben, woraus sich ein Aufwärtspotenzial von knapp 36 Prozent ergibt. Selbstredend rät weiterhin klar zum Kauf. Erlös und Gewinn seien besser als von ihm erwartet ausgefallen. Im weiteren Jahresverlauf dürfte es BASF auch gelingen, die gestiegenen Rohstoffpreise komplett an die Kunden weiterzugeben. Die Aktie sei weiterhin einer von Febers "Top Picks" im Sektor.

Immer noch zu günstig

BASF bleibt ein absolutes Basisinvestment im Chemiesektor. Mit einem KGV von 11 ist die Aktie des in attraktiven Wachstumsmärkten hervorragend positionierten Weltmarktführers immer noch günstig bewertet. Anleger sollten daher weiterhin zugreifen. Der Stoppkurs sollte bei 55,00 Euro belassen werden.

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