Bank of America
- Thorsten Küfner - Redakteur

Bank of America erneut mit Verlust

Die Bank of America hat für das vierte Quartal 2010 erneut einen Verlust aufgrund von weiteren Abschreibungen ausweisen müssen. Damit enttäuschte das größte Kreditinstitut der USA die Marktteilnehmer.

Die Bank of America hat im vierten Quartal des vergangenen Jahres einen Verlust von 1,2 Milliarden Dollar beziehungsweise 0,16 Dollar je Aktie verbucht. Bereinigt um die Firmenwertabschreibung von zwei Milliarden Dollar auf das Hypothekengeschäft belief sich der Gewinn auf 756 Millionen Dollar beziehungsweise vier Cent pro Anteilschein. Mit diesen Zahlen konnte der Finanzriese aus Charlotte die Markterwartungen nicht erfüllen. Bereits im dritten Quartal war die Bank of America wegen einer Firmenwertabschreibung auf das Kreditkartengeschäft von zehn Milliarden Dollar in die roten Zahlen gerutscht. Die Einnahmen im Schlussquartal 2010 beliefen sich auf 22,4 Milliarden Dollar, womit die Schätzungen ebenfalls verfehlt wurden.

Aktie unter Druck

Die Aktie der Bank of America gerät im Zuge der Zahlenvorlage unter Druck. Für langfristig orientierte Anleger sollte sich der Einstieg beim größten US-Bankhaus, das derzeit noch seine Bilanz bereinigt, dennoch lohnen. Angesichts eines 2012er-KGVs von gerade einmal 7 und einem KBV von 0,6 hat die Aktie unter den großen US-Banken immer noch das größte Potenzial. Das langfristige Kursziel lautet 15,00 Euro, bestehende Positionen sollten bei 7,70 Euro abgesichert werden.

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| Fabian Strebin | 0 Kommentare

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