Unicredit
- Thorsten Küfner - Redakteur

Bank of America: Unicredit-Aktie ist kein Kauf mehr!

Für die Experten der Bank-of-America-Tochter Merrill Lynch ist die Aktie der italienischen Großbank Unicredit nun offenbar kein Kauf mehr. Ohnehin ist der Großteil der Analysten für die Papiere der Großbank eher skeptisch eingestellt.

Der Aktienkurs der Unicredit ist in den vergangenen Monaten sehr stark gelaufen. Mittlerweile hat aber die Konsolidierung eingesetzt. Diese wird begleitet von allmählich skeptischeren Analystenkommentaren. Diese raten nach dem bereits deutlichen Kursanstieg vermehrt nicht mehr zum Einstieg bei der größten Bank Italiens. So hat nun auch Bank of America Merrill Lynch die Aktie von „Buy" auf „Neutral" herabgestuft, ohnehin rät nur die Minderheit der Experten zum Einstieg.

Nur 20 Prozent raten zum Einstieg

Aktuell stufen nur acht von 40 Analysten, die sich mit der Aktie der Hypovereinsbank-Muttergesellschaft befassen zum Kauf der Anteile. Das sind nur knapp 20 Prozent. 18 Experten stufen die Aktie mit „halten" ein und 14 empfehlen Anlegern, sich von der Aktie zu trennen beziehungsweise die Papiere zu meiden. Das durchschnittliche Kursziel liegt mit 4,11 Euro sogar knapp unter dem derzeitigen Kursniveau.

Dennoch ein Kauf

DER AKTIONÄR hält trotz der eher negativen Analysteneinschätzungen an seiner Kaufempfehlung für die Unicredit-Aktie fest. Die Aktie notiert immer noch rund 60 Prozent unter ihrem Buchwert. Dies ist angesichts der Tatsche, dass der Konzern weiterhin profitable ist und in langfristig attraktiven Märkten wie Osteuropa stark positioniert ist, nicht angemessen. Das Kursziel lautet nach wie vor 5,30 Euro, der Stopp sollte bei 3,50 Euro belassen werden.

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