Banco Santander
- Fabian Strebin - Redakteur

Banco Santander: Brasilien sei Dank

Die Zahlen der Banco Santander zum abgelaufenen Quartal fielen besser aus als erwartet: Der Nettogewinn legte im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf 1,87 Milliarden Euro zu. Analysten waren im Vorfeld nur von 1,63 Milliarden Euro ausgegangen. Der Konzern konnte in allen wichtigen Märkten zulegen.

Die Banco Santander profitierte im ersten Quartal vor allem von besseren Konjunkturaussichten in Europa. Dadurch erhöhte sich das Volumen im Kreditgeschäft. Das Nettozinseinkommen stieg als Folge um 10,2 Prozent auf 8,4 Milliarden Euro. Weltweit legte der Gewinn in allen Ländern bis auf Polen zu. Besonders erfreulich war die Entwicklung in Brasilien, wo der Konzern ein Viertel seines Gewinns erwirtschaftet: Das Ergebnis stieg von 359 Millionen vor einem Jahr auf 634 Millionen Euro.

Ana Botin, Vorstandsvorsitzende der Banco Santander, geht im laufenden Jahr von einem Anhalten des Trends aus: „Das Umfeld hält weiter Herausforderungen für den Finanzsektor bereit, aber die Perspektiven für Santander sind positiv.“

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Die Banco Santander profitiert von den besseren Konjunkturaussichten in der Eurozone und Brasilien. Weiteren Rückenwind würde die Aktie erhalten, wenn Emmanuel Macron am 8. Mai die französische Präsidentschaftswahl gewinnt. Unabhängig davon ist der Aublick für die Aktie aber positiv. Die breite Diversifizierung des Geschäftsmodells und eine Dividendenrendite von 3,4 Prozent begrenzen das Abwärtspotenzial. Vom aktuellen Kursniveau hat die Notierung noch reichlich Luft nach oben. DER AKTIONÄR rät zum Kauf und sieht ein Kursziel von 8,00 Euro. Ein Stopp sollte bei 4,85 Euro platziert werden

 

 


 

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