Banco Espirito Santo
- Thorsten Küfner - Redakteur

Banco Espirito Santo: Wie groß ist die Lücke?

Die Banco Espirito Santo (BES) hat die Marktteilnehmer mit ihrem dramatisch hohen Quartalsverlust für das zweite Quartal geschockt. Mit einem Fehlbetrag von satten 3,6 Milliarden Euro wurde sogar das eigentlich ordentliche Polster an überschüssigem Kapital von mehr als zwei Milliarden Euro komplett pulverisiert. Der neue Konzernchef Vitor Bento hat bereits angekündigt, dass man nun bald wieder eine Kapitalerhöhung durchführen wird. Analysten gehen davon aus, dass die BES rund 3,5 Milliarden Euro einsammeln will. Bento versicherte zudem, dass „gegenwärtige und potenzielle Anleger“ bereits Interesse bekundet hätten.

Welche Investoren greifen zu?

Es dürfte spannend werden, welche Investoren bereit sind, der BES frisches Kapital zur Verfügung zu stellen. Kann die Kapitalerhöhung erfolgreich abgeschlossen werden, wird die Aktie für sehr mutige Anleger wieder interessanter. Für konservative Anleger bleiben die Papiere hingegen nach wie vor ungeeignet.

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